9 Okt

Ein ziemlich ungutes Bild über die Vorratsdatenspeicherung zeichnen heute diverse Nachrichten auf netzpolitik.org. Zum einen hat der AK-Vorrat, einen Bericht vorgelegt nachdem die Nachverfolgbarkeit von Telefonanrufen es unter anderem verhindere, dass sich potentielle Ehrenmörder und Amokläufer vor ihrer Tat bei Bertungsstellen melden könnten, die sie davon abbringen könnten.
Des weiteren habe die Tatsache, dass in Deutschland jede Telefon- und Internetverbindung festgehalten werden musste die Wissenschaft gestört, Arbeitsplätze gekostet, politische Kritiker abtauchen lassen, zur Verfolgung Unschuldiger geführt, Datenmissbrauch ermöglicht und die Ermittlung von Straftätern verhindert.
Da sich 99,95% der Straftaten immernoch ohne Vorratsdatenspeicherung und mit klassischen Methoden aufklären lassen, führt dieses zu keinen blinden Flecken bei der Ermittlung. So der Verband der deutschen Internetwirtschaft und der AK Vorrat.
P.S.:
Ja, ich hab heute lange geschlafen.
Schlagworte: Politik, Vorratsdatenspeicherung
2 Mrz

Die Massen-Speicherung von Telefon- und Internetdaten zur Strafverfolgung ist (Anm. in der momentanen Umsetzung) unzulässig. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied am Dienstag, dass die Vorratsdatenspeicherung gegen die Verfassung verstößt. Sie ist dem Urteil zufolge mit dem Telekommunikationsgeheimnis unvereinbar.
Quelle: heise.de
Schlagworte: Stasi 2.0, Vorratsdatenspeicherung