19 Aug

…jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt.
Auf Eurogamer zu lesen:
“Wir sind definitiv der Meinung, dass alle von uns erschaffenen Welten gut zu mehreren Genres und Medien passen”, erklärt er. “Wenn es also ein freies Entwicklerteam bei Blizzard gäbe, das in der Lage wäre, ein StarCraft-MMO zu entwickeln und sich wirklich dafür begeistern könnte, wäre das etwas, was wir sicherlich in Betracht ziehen könnten.”
“Aber zum jetztigen Zeitpunkt, wie ihr anhand der Präsentationen heute sehen konntet, haben wir mit dem, was wir tun, alle Hände voll zu tun. Es gibt also momentan wirklich keine Pläne, irgendetwas anderes als die StarCraft-Strategiespiele und Erweiterungen zu machen.”
“Aber alles ist möglich, weil wir solch reichhaltige und coole Universen geschaffen haben.”
Bleibt also weiterhin die Frage was Projekt Hydra ist…
…vermutlich so etwas wie Projekt Jabberwocky
10 Feb
Ach ja die Chinesen! Selten habe ich ein Land gesehen, das einen größeren Scheiß auf das gibt was in den anderen Ländern um sie herum passiert. Und das soll was heißen bei der Anwesenheit der Amerikanern auf diesem Planeten.

In China wird nun ein WoW und Starcraft Themenpark gebaut, der ein elektronisches Museum und eine eSports-Arena beinhaltet. Das Ding soll schon in Bau sein, allerdings ohne, dass man sich von Blizzard bis jetzt eine Lizenz dafür geholt hätte.
Den Leuten bei dvice sind schon einige Dinge in den Kopf gekommen, was es dort für Attraktionen gibt:
26 Jul
Kotaku hat sich endlich mal mit dem Singleplayer von StarCraft II auseinandergesetzt.
Update:
“StarCraft II: Wings of Liberty” gibt es nun für 38,99€ bei Amazon zu kaufen (hey, das geht ja!), die Lieferung ist kostenlos.
Schlagworte: Games, Gaming, StarCraft, StarCraft 2
22 Jul
Verdammt! Ich will nicht StarCraft 2 spielen, ich will den Film dazu sehen!
14 Okt
Mit der Bekanntgabe, dass es sich bei StarCraft II um eine Trilogie handeln wird, kamen viele Stimme in Internet auf, dass es Blizzard ihr StarCraft-Franchise abmelken wollen würde. Blizzard-Repräsentant Bob Colayo widerspricht dieser Auffassung in einem Interview mit Edge-Online, welches ich auch als Grundlage für meine Gedanken zu der Sache machen möchte.
EO: Einige Leite behaupten, dass die Entscheidung StarCraft als Trilogie herauszubringen, sei ein Zeichen dass Activision die Muskeln spielen lässt und Blizzard dazu bringt das StarCraft-Franchise “abzumelken”. Ist das Trilogie-Format auf die Fusion mit Activision zurückzuführen?
BC: Nein, absolut nicht. (…) Chris Sigaty (Ausführender Produzent) sagte in einigen Interviews dieses Wochenende, dass wir schon von Anfang an zwei “Expansion Packs” für StarCraft II geplant hatten. Diese Struktur (der Spiele) wird hierbei nur ein wenig verändert. (…)
Genau! Wann hat man denn bei Blizzard jeeeeemals irgendein Franchise abgemolken? Dafür müsste man ja, anfangen dritte Teile einer Serie zu produzieren, Miniaturen und Brettspiele verkaufen, Sammelkartenspiele lizenzieren, Filme machen, Mousepads, Mäuse und Keyboards vertickern …
Der wirtschaftswissenschaftliche Terminus für “Franchise Abmelken” heißt übrigens GeorgeLucassieren – mit Betonung auf “-Cassieren”. Aber zurück zum Thema und etwas ernsthafter:
BC: In StarCraft II werden wir eine Kampagne haben, die sich nur auf die Terraner konzentriert. Sie wird 26 bis 30 Missionen lang sein und man wird als Jim Raynor spielen. Wenn wir das erste “Expansion Set” veröffentlichen, wird sich dieses auf die Zerg konzentrieren und das werden dann auch nochmal 26-30 Missionen sein, die sich nur auf die Zerg konzentrieren. (…) Ich denke die Leser verstehen nicht, dass es jedesmal eine vollständige Single-Player-Kampagne gibt, in jedem der drei Produkte. Statt alle drei “Spielrassen Erfahrungen” auf einmal zu bringen,und um es eine ‘epischere’ Erfahrung zu machen, konzentrieren wir uns auf eine Fraktion pro Singleplayer-Kampagne.”
Ja und genau da sehe ich ein Problem.
Nicht dass ich etwas an einer breit gewalzten, epischen Story auszusetzen hätte, aber das Tolle an den Blizzard-Spielen war bisher immer, dass man im Singleplayer jede Rasse einmal sehen und spielen durfte und so die ganze Kampagne aus mehreren verschiedenen Perspektiven sah. Außerdem war die Singleplayer-Kampagne immer eine Möglichkeit mit allen Rassen einmal ‘warm zu werden’. Jetzt fällt das bei Zerg und Protoss im ersten Spiel weg.
Zwar ist dieses Prinzip schon in ähnlicher Form bei der “Dawn of War”-Reihe angewendet worden, wo es auch nur eine Space-Marine Kampagne gab, aber da hat man jedesmal eine ganz neue Rasse bekommen und nicht nur ein paar neue Einheiten pro Spiel, wie es bei SC2 der Fall sein wird – was Colayo im weiteren Verlauf des Interviews erklärt. StarCraft und WarCraft III waren und sind immer noch durch ihren Multiplayer-Modus sehr beliebt, aber dieser wird durch die beiden weiteren Spiele kaum ausgebaut. “Du bekommst 3-6 Einheiten pro Spiel mehr” mag da vielleicht für einen Online-Zocker ein Kaufargument sein, aber eines dass einen “Vollen Preis” mehr wie Hohn erscheinen lässt.
Darüber hinaus wird es sich wie ein Rückschritt anfühlen, wenn man bei Start der Zerg-Kampagne erst einmal auf die fünf grundlegenden Einheiten beschränkt ist und sich dann hocharbeiten muss – man kennt dann bereits schon alle relevanten Einheiten durch das erste Spiel mit den Terranern. Ein wichtiger Faktor war immer, dass man nebenbei an die Armee herangeführt wurde, was neben der Story ebenso Spaß machte. Meiner Meinung ist die “Lernperiode” bzw. “Aufbauperiode” am Anfang eines Spieles eine der Interessantesten Sachen die ein Spiel bieten kann – ich verweise da immer wieder gerne auf “Portal”.
Die Gefahr besteht, dass Gamer welche die anderen Rassen in Skirmishes der ersten “Episode” bereits ausgiebig gezockt haben, die Singleplayer-Kampagnen der Folgespiele zu leicht sind. Zwar kann man dass mit einer ‘knackigeren’ Kampagne wettmachen oder deutlich auseinander gehenden Schwierigkeitsgraden, aber ich bin da skeptisch.
Bei jedem Spiel nur ein paar neue Einheiten und eine neue Singleplayer-Kampagne dazuzulegen, rechtfertigt irgendwie nicht in meinen Augen den Komplettpreis für eine Vollversion zu nehmen – es sei denn natürlich StarCraft II ist im Vergleich zu anderen Spielen deutlich billiger.
12 Okt
Ja, ja. Blizzard ruft und alle kommen sie. Man konnte sich ja kaum davor retten, nicht mit wichtigen und unwichtigen Details von der BlizzCon erschlagen zu werden. Mancherorts war es so viel, dass -gefühlt- sogar die Berichterstattung der “Tokyo Game Show” darunter ertrank.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Das Interessanteste was von der BlizzCon herübergeschwappt ist, ist die Tatsache, dass Blizzard mit dem auf Eis gelegten “Nomad” ein neue, post-apokalyptische “Geschichte” in der Schublade hat und dass man für Starcraft II eine “valveske” Veröffentlichung von drei Teilen plant. Das heißt, man macht statt einem Hauptspiel drei einzelne Spiele im Abstand von einem Jahr oder länger und verkauft sie als Standalones in eigenen Boxen. Es war ja auch nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf den “Half-Life² : Episode 1 bis 3″-Zug aufspringen würde. Schließlich kann man so gleich drei Mal die Spielengine mit neuen Levels, neuen Grafiken und ein paar Features mehr verkaufen.
Auf der anderen Seite, scheint man aber in die einzelnen Folgen dieser Trilogie doch tiefer gehende Gameplay-Elemente einbauen zu wollen, als das in den Half-Life² Episoden der Fall war.
(Anm.: Locker übersetzt)
MTV Multiplayer:
Warum wurde Starcraft II in drei Spiele aufgeteilt?Chris Sigaty (Ausführender Produzent):
Wir wollten eine große Story mit einem weitläufigen Rahmen erzählen.
Das machen wir bei allen unseren Spielen: Wir fangen sehr ‘groß’ an und schneiden dann weg. Das machen wir beim Design, z.B. wie viele Rassen wir haben wollen – all diese Sachen. Und hier hatten wir das Ganze von der Storyseite her, wo wir wieder diesen Weg gingen und nur weggeschnitten haben. Was wir wollen ist eine Geschichte aus einer neuen Perspektive zu erzählen und alle anderen Alternativen (zu den drei Spielen) schienen dafür nicht brauchbar zu sein. (…) Das dritte Spiel wird sich auf die Protoss konzentrieren und unsere momentane Idee ist, dass wir dort ‘Diplomatie’ einbauen. (…) Was passiert wenn man einer gewissen Fraktion hilft, was passiert wenn man einer anderen Fraktion nicht hilft – so in etwa, wir versuchen das immer noch herauszuarbeiten.
Ansonsten verstehe ich die Aufregung um diese Hausmesse nicht. Sie war bestimmt toll anzusehen, aber freiwillig würde ich da nicht hin – jedenfalls nicht wenn ich dafür bezahlen müsste. Um vor Blizzard-Fans zu posen ist es ja ganz nett, aber was soll man da? Diablo 3 kann ich später immer noch anspielen… Wenn ich in Anaheim aufschlage, würde ich vermutlich eben einmal über die Messer jagen – ein Foto mit Chris Metzen und Jeff Kaplan mit mir machen lassen und dann ab zum Strand – aber nu’, ich war schon immer schwer begeisterungsfähig. Allerdings: Ich lasse mich gern eines Besseren belehren und stelle mich nächstes Jahr gerne -egal wem- als rasender Reporter zur Verfügung, solange nur Flug und Spesen drin sind…
Ein unfreiwillig komisches Beispiel wie “BLA!” diese Messe stellenweise ist, gib es auf Buffed.de zu lesen. Ich hoffe die Leute nehmen es mir nicht übel, wenn ich einige Punkte aus ihrem Liveblog hier mal quote um zu zeigen, was ich meine:
Frage: Warum können Schmiede und Schneider ihre Rüstung nicht reparieren?
Antwort Chilton: Schmiede können Sockel zu Gegenständen hinzufügen.
Insider: “Wann beginnt eigentlich dieses ‘Automatische Zeitalter’ von dem alle Reden?”
Frage: Wie sieht es mit Daylies aus? Die Sunwell-Offensive war toll!
Kaplan: Ja, wir haben viele, viele Daylies im Spiel, möglicherweise seht ihr auch Arthas in diesem Zusammenhang, wenn ihr nicht raidet.
Dieser Fragesteller hat die Fragestunde vermutlich nicht lebend überstanden.
Frage: Warum gibt es keine Pandaren als spielbare Rasse?
Antwort: Wir wollen unsere Spieler in China nicht vergrätzen.
Antwort Metzen: Wir lieben sie. Vielleicht gibt es mehr Geschichten um sie, vielleicht sogar …. murmelt … eine Action-Figur.
Y….ay? Und im Ernst, ich glaube nicht das die Chinesen sich da sonderlich schwer tun – nicht bei dem Umsatz den das Spiel macht. Ich meine in China kann man mit genügend Umsatz alles machen. Zum Beispiel könnte Blizzard momentan einsturzgefährdete Bergwerke mit Melanin versetzter Milch fluten und es würde da niemanden interessieren.
11 Okt
Endlich mal etwas, dass sich von den ewigen Gameplay-Videos abhebt.
Wer schon immer mal wissen wollte, wie Zeratul der Dunkle Templer mit einigen Zerg umspringt…
Hier kann man es sehen.
Quelle: eurogamer.pt