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Laut einem Artikel auf Edge-Online.com stirbt das PC-Gaming nicht aus, dennoch würden die Developer gut daran tun Spiele zu entwickeln, welche auch auf langsameren Rechnern laufen. So meint es jedenfalls Tim Holtman von Relic Entertainment (Dawn of War, Company of Heroes).

“Ich denke eines der Dinge, die dem PC-Gaming schaden sind die Entwickler selbst. Wenn man ein Spiel mit solchen high-end Anforderungen herstellt, dass man es nur auf einem 6.000-Dollar-PC flüssig spielen kann, gehen natürlich die Verkäufe runter. Ufd natürlich werden die Leute dann das Spiel eher herunterladen, weil sie einfach keine Lust haben vorher in das Spiel zu investieren. Sie wollen es zuerst umsonst austesten (, um zu schauen ob es kompatibel mit ihrer Hardware ist).”

Hinkt ein bisschen, schließlich gibt es ja auch Demos, die man über diverse Quellen beziehen kann, aber es ist trotzdem nicht ganz unwahr:

Wenn man das Spielerlebnis so flüssig haben will – wie es uns im Fernsehen oder auf Konsolen präsentiert wird – muss man immer wieder in einen neuen PC und oder zumindest einige neue Computerteile investieren. Die Spirale, was den steigenden Hardwarehunger angeht, ist bei den PCs viel enger als bei den Konsolen, eben weil alle Rechnerkomponenten von verschiedenen Herstellern weiterentwickelt werden. Die Evolution schreitet dort in kleineren und schnelleren Schritten voran, als bei den Konsolen und die Spielentwickler sind immer gleich auf mit der neusten Hardware, welche man dann natürlich auch braucht, um ein neues Spiel mit maximalen Details, Effekten und allen anderen Pipapo flüssig spielen zu können.

Früher im Jahr meldete sich Todd Hollenshead, CEO von ‘id Software’, zu Wort, dass die Hardwarehersteller nichts gegen die Softwarepiraterie  tun würden, weil viele Käufer neuer PC-Komponenten die “Raubkopiererei” als “versteckten Bonus” ansehen würden.

Aber ich denke nicht, dass man es als “Bonus” ansieht, denn gerade weil man – um ein Spiel in optimaler Performance spielen zu können – sich den Hintern finanziell an der neusten Hardware aufreißen muss, haben viele Menschen vermutlich weniger Lust noch mal 80 Euro für ein Spiel auszugeben, welches man sich auch anders ‘umsonst’ herunterladen könnte.

“Ich denke PC Entwickler schießen sich hierbei zu einem großen Teil selbst ins Bein. Viele Unternehmen können sich dabei an die eigene Nase fassen.”

Als Company of Heroes 2006 herauskam, brauchte man nur einen moderaten (org: decent) PC um es so spielen zu können, wie es vorgesehen war. Über die letzten zwei Jahre, war Relic (scheinbar) in der Lage so viel aus der vielseitigen Essence Engine herauszuholen, dass es immer noch superb auf einer modernen Maschine aussieht, so dass alle Expansions ohne eine Erhöhung der Systemanforderungen auskamen. Holman betonte übrigens, dass World of Warcraft genau die richtige Formel für den Massenmarkt sei, mit seinen zugänglichen Gameplay und den niedrigen Systemanforderungen.

“…jedes Spiel welches man von Blizzard kauft, kann man auf einem fünf Jahre alten PC spielen – das ist kein Geheimnis. Wenn ich ein Blizzard-Spiel kaufe, weiß ich dass ich nichts Upgraden muss. Aber bei 95 Prozent der Spiele da draußen muss ich die Rückseite der Verpackung lesen.”

Holman finde es übrigens ‘amüsant’, wenn jemand ihm gegenüber behauptet das PC-Gaming wäre am sterben.
“Ich lachte mittlerweile hysterisch, jedes Mal wenn ich höre, dass jemand sagt die PC Spiele würden “aussterben”. Wenn es sich dabei um jemand anders aus meiner Brache handelt, stimme ich ihnen natürlich in allen Punkte zu — und ermutige sie dazu so schnell wie möglich umzusteigen, so dass ich nicht mehr mit ihnen konkurrieren muss.” so Holman lachend.

Quelle: Edge-Online.com
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  • Blizzard – Sméagol vs. Blizzard

    Was macht man, wenn man im Knast sitzt und nichts zu tun hat? Nun, das was man so tun kann wenn man einsitzt, unter anderem auch Blizzard und den Rest der der Welt zu verklagen.

    Jonathan Lee Riches, welcher in South Carolina wegen Überweisungsbetrug im Knast sitzt, verklagt den Softwareriesen – weil er einfach nichts Besseres zu tun hat und um Aufmerksamkeit lechts. In diesem Jahr hatte er bereits das Gleiche mit Rockstar Games wegen GTA 4 versucht, unter ähnlichen Anklagepunkten. Auf der Liste der Leute die Riches bisher mit versuchten Klagen überzogen hat, finden sich unter anderem auch George Bush, das National Public Radio, Steve Jobs, Britney Spears, Martha Stewart, Plato, die NSDAP oder der Eiffelturm.

    Riches formuliert seine Vorwürfe gegenüben den Softwareriesen so (sie klingen übrigens lustiger, wenn an sie laut vorliest und dabei versucht Gollum zu immitieren):

    …führte dazu, dass Riches Verstand in einem virtuellen Universum zu leben begann, wo Riches die Umgebung erforschte, Identitätsraub betrieb, Cybermonster und rivalisierende Hackergangs bekämpfte. Riches war abhängig von Videospielen und verlor wegen dem Angeklagten (= Blizzard) den Bezug zur Realität. Das brachte Riches dazu Betrug zu begehen, um die Spiele des Angeklagten zu kaufen. Riches zog World of Warcraft einer ehrlichen Arbeit vor. Riches Verstand fing an in einem Videospiel zu leben.

    Gräßliche Hobblizze!

    Quelle: virtuallyblind.com , wikipedia
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    Nachdem ich nun die erste Umfrage als abgeschossen betrachte, schließlich die Zombieseuche nun nicht mehr vorhanden um die sich diese drehte, zeichnet sich ein Bild ab, dass man so ähnlich auch in diversen Foren gewinnen konnte.

    Man ist geteilter Meinung:

    Es scheint so, als sei das Event fast gleichweg positiv wie negativ aufgenommen worden, denn das Verhältnis liegt bei 57% “Dafür” und 43% “Dagegen”. Ich selbst bin der Meinung, dass die Idee hinter dem Event schlicht großartig war, aber die Ausführung und die Tatsache, dass es vielen Leuten schon am zweiten Tag auf den Senkel ging zeigt, wie lose dessen Durchführung war.

    Sicher, es ist verständlich, dass es hier und da Schwierigkeiten geben musste, denn das Event sollte eine Überraschung sein und es konnte nicht wirklich getestet werden, wie sich die Seuche “In the wild” auf einen vollen Server auswirken würde. Aber nach mehr als 3 Jahren mit WoW hätte Blizzard erahnen können, dass viele hochstufige Spieler kleinere Charaktere mit Hilfe der Seuche nerven würden und man hätte auch Sorge dafür tragen können, dass man keine Rüstung verliert, wenn man als Zombie getötet wird.

    Dabei wäre das erste vermutlich relativ einfach zu lösen gewesen, wenn man dafür gesorgt hätte, dass Zombies prozentuellen Schaden am Maxhealth austeilen sowie einstecken können/müssen. Wobei ich denke, dass Letzteres etwas Arbeit für die Programmierer gewesen wäre, Ersteres ist ja bereits im Spiel.

    Da ich dieses Poll-Tool nicht verkommen lassen möchte, folgt hier gleich die zweite Umfrage auf dem Fuße. Es interessiert mich, wie viele von Euch sich um Mitternacht in die Läden stürzen um sich eine Kopie von “Wrath” zu erkämpfen (Mitternachtsverkauf), wie viele es sich einfach nach Hause liefern lassen (Vorbestellung) und wie viele es sich irgendwann später aus dem Laden holen (Ladenverkauf).

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    {democracy:3}
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  • Da ich jetzt wieder den “normalen Betrieb” wieder aufnehmen tu’, wollen wir doch gleich mal mit der perfekten Verbindung der Hauptthemen dieses Blogs anfangen: “Games und Filme”.

    Der bekannte Regisseur Sam Raimi äußerte sich über die Verfilmung von WoW wie folgt:
    “…dann ist da ‘World of Warcraft’ — was für ein geiles Videospiel! Es gibt da so großartige, abenteuerliche Charaktere, solche fantastischen Landschaften und Gegebenheiten… Man könnte einen brillanten ‘World of Warcraft’-Film machen — so gut wie die besten Superhelden-Filme — wenn man die richtigen Schreiber und Regisseure hat.”

    Genau, wer führt bei dem Film eigentlich Regie? Bisher konnte ich noch niemanden ausmachen der dazu ernannt wurde. Klar ist nur, dass die Story von Chirs Metzen geschrieben wird und aus der Sicht der Allianz sein wird. Na wenn das so ist, spekulieren wir mal was werden könnte:

    Sam Raimi: (“Spiderman 1-3″, “Army of Darkness”)
    Die Geschichte fokussiert auf einen Menschen-Schurken, welcher aber früher aber mal Paladin gewesen sein muss, da er immer noch diesen GEWALTIGEN Plus-Damage auf Untote hat. Der Gute hat als Beruf Ingenieur und lässt gefühlt alle zwei Umschnitte einen coolen Spruch ab, welche sofort ihren Weg in die amerikanischen Umgangssprache finden. Als es zu einer Untoten-Invasion der Geißel auf Stormwind kommt, steht unser Held alleine, mit einem Gewehr und einer gnomischen Kettensäge bewaffnet zwischen den braven Bürgern und den monströsen Legionen von Arthas. Der Film endet mit einer epischen Szene in der Arthas und der Vergelterschurke auf einem riesigen Knochenhaufen in einem Faustkampf um das Schicksal der Welt ringen und Arthas schließlich mit einem coolen Spruch und durch eine doppelläufigen Schrotflinte im Gesicht den Kopf verliert.

    Peter Jackson: (“Herr der Ringe”, “King Kong”, “Braindead”)
    Die Geschichte konzentriert sich auf zwei dauer-depressive Gnom-Schurken, die von Medivh selbst nach Outland geschickt werden um dort ein Legendary-Item zu disenchanten. Dummerweise steht der einzige Lehrer der Verzauberungskunst über 400 anbietet im Black Temple… und zwar in einem Wandschrank, der sich im Schlafzimmer von Illidan Stormrage befindet. Nachdem die beiden Gnome immer wieder an epischen Schlachten und Bosskämpfen “eben nicht” teilnehmen, schaffen sie es sich mit Hilfe eines Murlocs in den Black Temple zu schleichen. Die Trilogie endet damit, dass der Hauptcharakter sich mit einem Rasenmäher durch einen Haufen von Dämonen schreddert, dann das Legendary mit dem Murloc zusammen disst und sich am Ende des Films alle fragen warum man das Item nicht einfach beim Händler verkauft hat. Illidan selbst tritt in diesem Film übrigens nur am Anfang auf und wird den ganzen Rest davon durch eine Augenbinde an der Spitze eines Turmes repräsentiert.

    J.J.Abrams: (“Lost”, “Cloverfield”)
    Während 50% des Filmes erst einmal nichts passiert, außer dass die absolut unsympathischen “Jedermann-Hauptcharaktäre” eingeführt werden – besteht die andere Hälfte des Filmes daraus, dass diese sich mit absolut hirnrissigen Aktionen durch ganz Azeroth wipen. Dabei wird die dargestellte Party durch den ganzen Film von etwas verfolgt, das man nie wirklich zu Gesicht bekommt – was aber groß sein muss, mindestens zehn Level über den Chars ist und massig Damage raushaut. Erst in den letzten 5 Minuten und wenn nur noch die letzten beiden Helden leben, stellt es sich heraus, dass A) das Monster in WoW nicht vorkommt und B) das es sich bei dem Film tatsächlich um einen “World of Warcraft”-Film handelt… was man herausfindet als kurz die Flagge der Horde ins Bild huscht. Der Zuschauer wird allerdings nie darüber aufgeklärt was nun die Handlung oder der Sinn des Filmes war.

    George Lucas:
    Die Geschichte dreht sich um Arthas und wie er zum Lichking wurde. Lucas nimmt vor den Dreharbeiten das Skript von Chris Metzen, geht damit auf’s Klo und kommt ohne wieder heraus. In Folge dessen wird “das Licht” durch eine “genetische Anomalie” erklärt und Paladine können mit einem Mal 50 Meter weit springen, mit Gedanken Bäume ausreißen, mit ihren Hämmern Türen schmelzen und Blitze aus ihren Hintern schießen. Ein Paladin wird hierbei übrigens zum Deathknight, wenn er zu oft vergisst alten Omas über die Straße zu helfen oder aus Versehen auf eine Kakerlake tritt. Arthas wird durch einen unsympathischen und untalentierten Jung-Schauspieler dargestellt, den das Publikum genau so hasst, wie der Troll, welcher als unpassender Comic-Relief Charakter rein geschrieben wurde. Erst das letzte Drittel des Filmes konzentriert sich auf den Fall von Arthas, welcher unvermittelt im Thronsaal seines Vaters verkündet “Ich bin jetzt übrigens böse”, seinen alten Herren darauf hin umbringt und noch schnell von Uther – nach einer viel zu langen Kampfszene – in einen Lavapool geschubst wird. Dann ist er auch schon in Northrend und bekommt den Helm aufgesetzt.

    Quentin Tarantino:
    Es handelt sich hierbei um eine Episoden-Geschichte, bei der die Rache einer jungen Deathknight-Dame in ihrer epischen, gelben Rüstung im Vordergrund steht. Diese metzelt sich durch Azeroth, Kalimdor und Outland um alle anderen Deathknights zur Strecke zu bringen – welches sie auch schafft. Der Stil des Filmes wechselt bei jeder zweiten Szene und die Highlights sind dabei: Ein aus Versehen erdolchter Orc hinten im Karren, eine Tanzszene von zwei Trollen und eine Szene in der sich die beiden Gnomschurken “Pumpkin” und “HoneyBunny” sich als Voll-Boons outen. Am Ende des Filmes tötet die Heldin Arthas, in dem sie ihm drei Mal auf die Schulter klopft.

    Das Wort “Fuck” kommt in diesem Film gefühlt mehr als 2000 Mal vor.

    Steven Spielberg:
    Die Qualität des Film hängt davon ab, ob sich Spielberg während des Drehs in dem Dunstkreis von George Lucas aufhält oder nicht. Tendenziell wird aber ein Teil der Szenen für die Handlung absolut überflüssig sein und nur versuchen krampfhaft einen moralischen Aspekt hoch zu halten. Die Story wird sich auf einen relativ normalen Hauptcharakter konzentrieren, der unverschuldet in Gefahr geraten ist und nun versucht sich, seine Familie, seine Freunde oder sein Volk vor einem übermächtigen, seelenlosen Gegner (der Geißel) zu beschützen… in dem er sich selber wie ein kompletter Vollidiot benimmt. Am Ende des Filmes löst sich die große Untoten-Armee allerdings durch ihr eigenes Tun und wie von selbst in Luft auf, ohne das der Hauptcharakter dazu wirklich etwas Relevantes beigetragen hätte. Sämtliche Waffen und Schwerter werden im finalen Bearbeitungszyklus des Filmes durch gnomische Kommunikationsgeräte ersetzt.

    James Cameron:
    Ein Gnomenroboter kommt aus der Zukunft um… ach nee, also das ist mir wirklich zu blöd. Auf jeden Fall gehen sehr viele Sachen kaputt und es werden alle bis auf zwei Personen sterben.

    Und da ihr alle darauf wartet:

    Uwe Boll:
    In dem Film passiert irgendetwas, bei dem irgendwer aus irgendeinem Grund irgendwem anders umbringen will – der Rest der Handlung ist einfach nur als grottig zu umschreiben und man merkt den Schauspielern an, wie sie sich beherrschen müssen nicht durch eines der Plotlöcher zu fallen. Da Boll eigentlich nur den Namen des Filmes wollte, ist das Einzige was er aus WoW übernommen hat die überzogenen Größen der Bossmobs. Das Ganze wird in Vancouver gedreht und man fragt sich wie viel von dem Budget direkt nach Lichtenstein überweisen wurde. Diverse Szenen in denen ein blutverschmierter Held in der nächsten Sekunde wieder normal und frisch aussieht, werden von Boll mit “Der hatte gerade nen Stufenaufstieg” kommentiert. Der Film wird voller relativ guter und grotten-schlechter Schauspieler sein, von denen die eine Hälfte keine andere Wahl hat, als in einem Boll-Film mitzuspielen und die andere es mittlerweile als “en vogue” sieht, einmal im Leben auf dem Set einer Boll-Produktion die Sau rausgelassen zu haben.

    Quelle: mtv.com
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  • Mit der Bekanntgabe, dass es sich bei StarCraft II um eine Trilogie handeln wird, kamen viele Stimme in Internet auf, dass es Blizzard ihr StarCraft-Franchise abmelken wollen würde. Blizzard-Repräsentant Bob Colayo widerspricht dieser Auffassung in einem Interview mit Edge-Online, welches ich auch als Grundlage für meine Gedanken zu der Sache machen möchte.

    EO: Einige Leite behaupten, dass die Entscheidung StarCraft als Trilogie herauszubringen, sei ein Zeichen dass Activision die Muskeln spielen lässt und Blizzard dazu bringt das StarCraft-Franchise “abzumelken”. Ist das Trilogie-Format auf die Fusion mit Activision zurückzuführen?

    BC: Nein, absolut nicht. (…) Chris Sigaty (Ausführender Produzent) sagte in einigen Interviews dieses Wochenende, dass wir schon von Anfang an zwei “Expansion Packs” für StarCraft II geplant hatten. Diese Struktur (der Spiele) wird hierbei nur ein wenig verändert. (…)

    Genau! Wann hat man denn bei Blizzard jeeeeemals irgendein Franchise abgemolken? Dafür müsste man ja, anfangen dritte Teile einer Serie zu produzieren, Miniaturen und Brettspiele verkaufen, Sammelkartenspiele lizenzieren, Filme machen, Mousepads, Mäuse und Keyboards vertickern …

    Der wirtschaftswissenschaftliche Terminus für “Franchise Abmelken” heißt übrigens GeorgeLucassieren – mit Betonung auf “-Cassieren”. Aber zurück zum Thema und etwas ernsthafter:

    BC: In StarCraft II werden wir eine Kampagne haben, die sich nur auf die Terraner konzentriert. Sie wird 26 bis 30 Missionen lang sein und man wird als Jim Raynor spielen. Wenn wir das erste “Expansion Set” veröffentlichen, wird sich dieses auf die Zerg konzentrieren und das werden dann auch nochmal 26-30 Missionen sein, die sich nur auf die Zerg konzentrieren. (…) Ich denke die Leser verstehen nicht, dass es jedesmal eine vollständige Single-Player-Kampagne gibt, in jedem der drei Produkte. Statt alle drei “Spielrassen Erfahrungen” auf einmal zu bringen,und um es eine ‘epischere’ Erfahrung zu machen, konzentrieren wir uns auf eine Fraktion pro Singleplayer-Kampagne.”

    Ja und genau da sehe ich ein Problem.

    Nicht dass ich etwas an einer breit gewalzten, epischen Story auszusetzen hätte, aber das Tolle an den Blizzard-Spielen war bisher immer, dass man im Singleplayer jede Rasse einmal sehen und spielen durfte und so die ganze Kampagne aus mehreren verschiedenen Perspektiven sah. Außerdem war die Singleplayer-Kampagne immer eine Möglichkeit mit allen Rassen einmal ‘warm zu werden’. Jetzt fällt das bei Zerg und Protoss im ersten Spiel weg.

    Zwar ist dieses Prinzip schon in ähnlicher Form bei der “Dawn of War”-Reihe angewendet worden, wo es auch nur eine Space-Marine Kampagne gab, aber da hat man jedesmal eine ganz neue Rasse bekommen und nicht nur ein paar neue Einheiten pro Spiel, wie es bei SC2 der Fall sein wird – was Colayo im weiteren Verlauf des Interviews erklärt. StarCraft und WarCraft III waren und sind immer noch durch ihren Multiplayer-Modus sehr beliebt, aber dieser wird durch die beiden weiteren Spiele kaum ausgebaut. “Du bekommst 3-6 Einheiten pro Spiel mehr” mag da vielleicht für einen Online-Zocker ein Kaufargument sein, aber eines dass einen “Vollen Preis” mehr wie Hohn erscheinen lässt.

    Darüber hinaus wird es sich wie ein Rückschritt anfühlen, wenn man bei Start der Zerg-Kampagne erst einmal auf die fünf grundlegenden Einheiten beschränkt ist und sich dann hocharbeiten muss – man kennt dann bereits schon alle relevanten Einheiten durch das erste Spiel mit den Terranern. Ein wichtiger Faktor war immer, dass man nebenbei an die Armee herangeführt wurde, was neben der Story ebenso Spaß machte.  Meiner Meinung ist die “Lernperiode” bzw. “Aufbauperiode” am Anfang eines Spieles eine der Interessantesten Sachen die ein Spiel bieten kann – ich verweise da immer wieder gerne auf “Portal”.

    Die Gefahr besteht, dass Gamer welche die anderen Rassen in Skirmishes der ersten “Episode” bereits ausgiebig gezockt haben, die Singleplayer-Kampagnen der Folgespiele zu leicht sind. Zwar kann man dass mit einer ‘knackigeren’ Kampagne wettmachen oder deutlich auseinander gehenden Schwierigkeitsgraden, aber ich bin da skeptisch.

    Bei jedem Spiel nur ein paar neue Einheiten und eine neue Singleplayer-Kampagne dazuzulegen, rechtfertigt irgendwie nicht in meinen Augen den Komplettpreis für eine Vollversion zu nehmen – es sei denn natürlich StarCraft II ist im Vergleich zu anderen Spielen deutlich billiger.

    Quelle: Edge-Online

    Was denkt ihr? Weise Entscheidung? Details abwarten? Ein kleverer Schachzug mehr Geld aus dem gemachten zu holen?

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  • Das Wort zum Gamersonntag

    Ja, ja. Blizzard ruft und alle kommen sie. Man konnte sich ja kaum davor retten, nicht mit wichtigen und unwichtigen Details von der BlizzCon erschlagen zu werden.  Mancherorts war es so viel, dass -gefühlt- sogar die Berichterstattung der “Tokyo Game Show” darunter ertrank.

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Das Interessanteste was von der BlizzCon herübergeschwappt ist, ist die Tatsache, dass Blizzard mit dem auf Eis gelegten “Nomad” ein neue, post-apokalyptische “Geschichte” in der Schublade hat und dass man für Starcraft II eine “valveske” Veröffentlichung von drei Teilen plant. Das heißt, man macht statt einem Hauptspiel drei einzelne Spiele im Abstand von einem Jahr oder länger und verkauft sie als Standalones in eigenen Boxen. Es war ja auch nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf den “Half-Life² : Episode 1 bis 3″-Zug aufspringen würde. Schließlich kann man so gleich drei Mal die Spielengine mit neuen Levels, neuen Grafiken und ein paar Features mehr verkaufen.

    Auf der anderen Seite, scheint man aber in die einzelnen Folgen dieser Trilogie doch tiefer gehende Gameplay-Elemente einbauen zu wollen, als das in den Half-Life² Episoden der Fall war.

    (Anm.: Locker übersetzt)

    MTV Multiplayer:
    Warum wurde Starcraft II in drei Spiele aufgeteilt?

    Chris Sigaty (Ausführender Produzent):
    Wir wollten eine große Story mit einem weitläufigen Rahmen erzählen.
    Das machen wir bei allen unseren Spielen: Wir fangen sehr ‘groß’ an und schneiden dann weg. Das machen wir beim Design, z.B. wie viele Rassen wir haben wollen – all diese Sachen. Und hier hatten wir das Ganze von der Storyseite her, wo wir wieder diesen Weg gingen und nur weggeschnitten haben. Was wir wollen ist eine Geschichte aus einer neuen Perspektive zu erzählen und alle anderen Alternativen (zu den drei Spielen) schienen dafür nicht brauchbar zu sein. (…) Das dritte Spiel wird sich auf die Protoss konzentrieren und unsere momentane Idee ist, dass wir dort ‘Diplomatie’ einbauen. (…) Was passiert wenn man einer gewissen Fraktion hilft, was passiert wenn man einer anderen Fraktion nicht hilft – so in etwa, wir versuchen das immer noch herauszuarbeiten.

    Ansonsten verstehe ich die Aufregung um diese Hausmesse nicht. Sie war bestimmt toll anzusehen, aber freiwillig würde ich da nicht hin – jedenfalls nicht wenn ich dafür bezahlen müsste. Um vor Blizzard-Fans zu posen ist es ja ganz nett, aber was soll man da? Diablo 3 kann ich später immer noch anspielen… Wenn ich in Anaheim aufschlage, würde ich vermutlich eben einmal über die Messer jagen – ein Foto mit Chris Metzen und Jeff Kaplan mit mir machen lassen und dann ab zum Strand – aber nu’, ich war schon immer schwer begeisterungsfähig. Allerdings: Ich lasse mich gern eines Besseren belehren und stelle mich nächstes Jahr gerne -egal wem- als rasender Reporter zur Verfügung, solange nur Flug und Spesen drin sind…

    Ein unfreiwillig komisches Beispiel wie “BLA!” diese Messe stellenweise ist, gib es auf Buffed.de zu lesen. Ich hoffe die Leute nehmen es mir nicht übel, wenn ich einige Punkte aus ihrem Liveblog hier mal quote um zu zeigen, was ich meine:

    Frage: Warum können Schmiede und Schneider ihre Rüstung nicht reparieren?
    Antwort Chilton: Schmiede können Sockel zu Gegenständen hinzufügen.

    Insider: “Wann beginnt eigentlich dieses ‘Automatische Zeitalter’ von dem alle Reden?”

    Frage: Wie sieht es mit Daylies aus? Die Sunwell-Offensive war toll!
    Kaplan: Ja, wir haben viele, viele Daylies im Spiel, möglicherweise seht ihr auch Arthas in diesem Zusammenhang, wenn ihr nicht raidet.

    Dieser Fragesteller hat die Fragestunde vermutlich nicht lebend überstanden.

    Frage: Warum gibt es keine Pandaren als spielbare Rasse?
    Antwort: Wir wollen unsere Spieler in China nicht vergrätzen.
    Antwort Metzen: Wir lieben sie. Vielleicht gibt es mehr Geschichten um sie, vielleicht sogar …. murmelt … eine Action-Figur.

    Y….ay? Und im Ernst, ich glaube nicht das die Chinesen sich da sonderlich schwer tun – nicht bei dem Umsatz den das Spiel macht. Ich meine in China kann man mit genügend Umsatz alles machen.  Zum Beispiel könnte Blizzard momentan einsturzgefährdete Bergwerke mit Melanin versetzter Milch fluten und es würde da niemanden interessieren.

    Quellen: Mtv-Multiplayer & Buffed.de
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  • Neue StarCraft II Cinematic

    Endlich mal etwas, dass sich von den ewigen Gameplay-Videos abhebt.

    Wer schon immer mal wissen wollte, wie Zeratul der Dunkle Templer mit einigen Zerg umspringt…

    Hier kann man es sehen.

    Quelle: eurogamer.pt

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  • Natürlich ist die BlizzCon an mir nicht vorbeigegangen.

    Aber was soll ich schon von einer Selbstbeweihräucherungsmesse sagen, bei der die Coverage so gut abgedeckt ist dass Jeff Kaplan, nicht mal niesen kann, ohne das ihn 50 Reporter ein Taschentuch unter die Nase halten? Oder ihm Sachen sagen wie: “Ich hab’ das nicht mitbekommen, könnten Sie nochmal in dieses Micro niesen?”

    Deshalb berichte ich, im Zuge der BlizzCon erstmal über das einzige, über das man niemals genug berichten kann: SEX.

    Nein Scherz.
    shacknews.com sind mit die ersten die den Kostümwettbewerb ins Netz gestellt haben.

    Der Link ist hier.

    Quelle: shacknews.com
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    Die Leute von Mtv-Multiplayer hatten, im Zuge der Vorbereitungen auf die Blizzcon, die Gelegenheit in den Büros von Blizzard einige Photos zu schießen.

    Wer schon immer mal wissen wollte wie es da aussieht und welche Anforderungen ein Arbeitsplatz haben muss damit man ihn ‘geil’ nennen kann, findet hier die passende Galerie

    Der Komplex besteht aus drei Gebäuden, die über eintausend Mitarbeiter beherbergen und man muss diesen über eine gesonderte Wachstation betreten – also einfach ins Foyer laufen und glotzen ist da nicht. Man leistet sich dort sogar ein 24h-offenes Fitnessstudio, Volleyball- und Basketballplätze, einen ‘Museums-Raum’ und einen größeren Kinosaal – sie verstecken also nicht, dass sie mindestens 100 Millionen Euro Umsatz im Monat mit WoW machen.

    Quelle: Mtv-Multiplayer
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