19 Aug

…jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt.
Auf Eurogamer zu lesen:
“Wir sind definitiv der Meinung, dass alle von uns erschaffenen Welten gut zu mehreren Genres und Medien passen”, erklärt er. “Wenn es also ein freies Entwicklerteam bei Blizzard gäbe, das in der Lage wäre, ein StarCraft-MMO zu entwickeln und sich wirklich dafür begeistern könnte, wäre das etwas, was wir sicherlich in Betracht ziehen könnten.”
“Aber zum jetztigen Zeitpunkt, wie ihr anhand der Präsentationen heute sehen konntet, haben wir mit dem, was wir tun, alle Hände voll zu tun. Es gibt also momentan wirklich keine Pläne, irgendetwas anderes als die StarCraft-Strategiespiele und Erweiterungen zu machen.”
“Aber alles ist möglich, weil wir solch reichhaltige und coole Universen geschaffen haben.”
Bleibt also weiterhin die Frage was Projekt Hydra ist…
…vermutlich so etwas wie Projekt Jabberwocky
4 Aug

Der Zenit scheint überschritten, die Anzahl der bezahlten WoW-Accounts ist gesunken. Wenn auch nur ‘leicht’ gefallen, ist es dennoch genug, dass Blizzard dieses offiziell zugeben musste. Konnte man Ende letzten Jahres noch 12 Millionen Spieler verbuchen, waren am Ende Juli 2011 ‘nur’ noch 11,1 Millionen Spieler weltweit aktiv. Blizzard selbst scheint sich keine Sorgen zu machen, denn ein solcher Rückgang sei erwartet worden, da der sich ‘Boost’ durch die Veröffentlichung der Expansion “Cataclysm” nun ‘abgenutzt’ habe.
19 Dez
“Titan” heißt es also, so bestätigte es Executive Producer Frank Pearce gegenüber der MMO-Seite Destructoid bei den Video Game Awards fallen. Es handelt sich dabei um Blizzards möglichen WoW-Nachfolger und Next-Gen-MMO. Mehr wollte Pearce aber nicht sagen, nur dass es für 2013 zur Veröffentlichung bestimmt ist.
18 Okt
Eines muss man Blizzard lassen, Intros können sie.
Zach unterstützen? World of WarCraft: Cataclysm (Add-on) hier bestellen.
25 Jan

Die Diskussion im World of Warcraft-Forum welche die Änderung am Armory (dt. Arsenal) betrifft, hat bereits über 175 Seiten erreicht und steigt munter weiter. Ich habe meine Bedenken ja schon geäußert und nachdem ich mich etwas durch den Thread geklickt habe, musste ich feststellen, dass dort prinzipiell zwei Positionen vertreten werden:
24 Jan

Ich spiele mit dem Gedanken (irgendwann mal dieses Jahr) eventuell wieder mit World of Warcraft anzufangen. Am idealsten wäre kurz vor dem Release von Cataclysm, damit ich mir zumindest einmal den WotLK-Content ansehen kann den ich verpasst haben, schließlich habe ich direkt vor Ulduar aufgehört und auch nur Naxx einmal gesehen… wenn da überhaupt noch jemand hingeht… und das Geld für das Abo stimmt. Jedenfalls bin ich gespannt was auf mich zukommt. Allerdings gibt es ein Detail, dass mich vom ‘neu anspielen’ dieses MMORPGs abhält…
22 Jul
Nach mehr als acht Wochen ohne WoW, werden in China bald wieder die WoW-Server gestartet. Laut pcworld.com, wird World of Warcraft für “einige” Spieler innerhalb Chinas wieder verfügbar sein.
Das Spiel soll am 30 Juli wieder ans Netz gehen, wird aber nur für die Spieler verfügbar sein, welche bereits einen Account haben.
18 Nov
Blizzard
Darf man einem Interview auf Mtv-Multiplayer glauben, hat Blizzard nicht vor WoW bis in alle Ewigkeit zu unterstützen und Jahr für Jahr ein AddOn nachdem anderen herauszubringen.
In selbigem Interview verriet Mike Morhaime, CEO von Blizzard, dass die Planungen zum nächsten AddOn bereits begonnen hätten, man sich aber momentan noch auf das aktuelle AddOn konzentriere. Man würde natürlich noch in ‘nächster Zukunft’ regelmäßig Erweiterungen für WoW herausbringen, allerdings nicht bis an das Ende aller Tage.
Was natürlich in so fern Sinn macht, dass nichts für die Ewigkeit ist… allerdings frage ich mich, ob die Tatsache, dass für Morhaime ein Fernes ein Ende absehbar zu schein scheint, etwas mit dem geheimen MMO zu tun hat, dass bei Blizzard in Entwicklung ist. Auf der anderen Seite sollte man auch feststellen, dass Ultima Online schon seit über 10 Jahren auf dem Markt ist und dort auch alle ein bis zwei Jahre ein AddOn herausgebracht wurde.
Darüber hinaus erwähnt Morhaime in diesem Interview, dass man zwar versuchen werde die Erweiterungen in einem jährlichen Rythmus herauszubringen, dieses allerdings aufgrund der Menge des Contents pro AddOn schwierig sein wird, man würde es kaum schaffen alle 365 Tage ein neues AddOn herauszubringen.
Das ganze Interview findet Ihr hier: multiplayerblog.mtv.com
Microsoft
Eine schlechte Nachricht für alle Fans des Meister-Cheffs und der Halo-Serie, welche enttäuscht davon waren, dass das Halo-MMO im Stillen verworfen wurde. So wie es aussieht, hatte man bei Ensemble Studios – welche momentan als letzten Akt vor ihrer Schließung am Halo RTS schmieden – grünes Licht bekommen, um das Spiel auf voller Schiene zu entwickeln. “Eine Reorganisation bei Microsoft” habe dann aber dem Projekt den Hahn wieder abgedreht.
Dave Pottinger: Ensemble wollte schon lange ein MMO machen. Und es war (auch schon) eine lange Zeit in Produktion. Das Halo Universum war ein tolles Universum um ein MMO zu machen. Microsoft… hatte aber nicht die beste Erfolgsgeschichte mit diesen. (MMOs)
Und wir hatten eine lange Zeit daran gearbeitet und einen Staff von fast 40 Leuten. Und dann war da eine Reorganisation bei Microsoft und die neuen Bosse dachten nicht mehr, dass es die beste Idee wäre. Wir hatten schon grünes Licht, aber danach wurde es wieder eingestellt.
Das ganze Interview findet Ihr hier: shacknews.com
15 Nov
Also ich muss sagen das es immer hilft pessimistisch zu sein. Wenn man schon im Vornhinein erwartet, dass ein Spiel oder AddOn gammelig wird, dann kann man nicht mehr davon enttäuscht werden. Wenn man Unrecht hat wird man positiv überrascht, wenn man doch Recht gehabt hat, dann ist es auch in Ordnung… schließlich kann man dann den Finger heben und behaupten: “Ich hab’s ja gesagt.”
Da ich das AddOn vorher nicht Beta getestet haben muss ich sagen, dass ich auf den ersten 48 Stunden mehr als überrascht bin, die Server laufen ordentlich und die Überfüllung macht durch das clevere Design im Todesritter-Startgebiet kaum Probleme. Ich denke ich muss nicht sagen, dass der Post gestern ausgefallen ist, weil ich neben der Arbeit eigentlich nur noch gezwungen war mit den anderen aus meiner Gilde mitzuhalten?
Ich muss ja sagen, dass das Todestritter-Startgebiet das Beste ist, was Blizzard bis jetzt aus dem Hut gezaubert hat. Einzig das Problem, dass man das Event am Ende eventuell nicht ganz mitbekommt, ist eine Sache die sich wohl schlecht anders machen lässt. Das Leveln hat ordentlich Spaß gemacht… und vor allem was das Spielen eines Blut-geskillten DeathKnights angeht ist dieses so imba, dass ich mich frage warum die Mobs nicht freiwillig zu mir kommen und mir gleich die Questitems in die Hände drücken… aber nun wozu hat man den “Todesgriff”.
Der einzige Punkt am dem ich Nörgeln könnte ist: So toll das Leveln als DK war… das hätte man auch eigentlich Offline machen können, oder? Es war zwar eine tolle und stimmige Questreihe, aber irgendwie war das nur eine Privatshow – aber nun, Startgebiet halt..
Der andere, einzige Punkt über den ich nörgeln kann ist: Wem es vorher noch nicht klar war, dass Blizzard mit Arthas gnadenlos “Herr der Ringe” und “Star Wars” kopiert hat, der weiß es spätestens jetzt. Es ist fast so als ob “Darth Vader” und “Sauron” einen schrecklichen Autounfall gehabt hätten und aus den untoten Überresten wurde dann “Darth Sauron” zusammengeleimt. Aber sein Service ist sehr persönlich und die Umsetzung wurde gut gemacht, so dass es auch kaum auffällt.
…auch wenn ich wette, dass der Endkampf gegen Arthas so aussieht, dass dieser von seinem Sohn eine Hand abgeschlagen bekommt, sich des Guten besinnt und die Seele von Ner’Zhul einen verfluuuucht langen Abgrund hinunterwirft, wo diese dann explodiert…
Aber zurück zum Thema:
Ich muss sagen, dass ich mir bisher nur die “Howling Fjords” angesehen habe. Allerdings ging das auch kaum anders, bin ich von der Größe von Northrend mehr als überrascht. Es scheint so als wäre endlich jemand zu der Einsicht gekommen, das die Welt von WoW viel kleiner ist, als so manch anderes MMO und man hat deswegen nun ordentlich Landmasse nachgelegt. Northrend wie eine Landschaft und nicht nur wie ein übergroßer Vorgarten den man mit Questmobs gefüllt hat. Es gefällt mir sehr und man wird den Eindruck nicht los, das Blizzard von AddOn zu AddOn den Personalbestand ihres Designteams verdoppelt.
Aber ich will jetzt nicht in Schwärmerei ausbrechen, die ohnehin die meisten meiner Leser nachvollziehen können, stattdessen will ich hier ein neues Review ankündigen. Auch wenn mich “Wrath” aufgehalten hat, bin ich mit “Dead Space” fast durch… beziehungsweise ich habe keine Sekunde gespielt seit dem das AddOn draussen ist – Ihr könnt Euch also morgen auf einen zynisch-nörgelnden Test dieses Survival-Horrors freuen.
7 Nov
Laut einem Artikel auf Edge-Online.com stirbt das PC-Gaming nicht aus, dennoch würden die Developer gut daran tun Spiele zu entwickeln, welche auch auf langsameren Rechnern laufen. So meint es jedenfalls Tim Holtman von Relic Entertainment (Dawn of War, Company of Heroes).
“Ich denke eines der Dinge, die dem PC-Gaming schaden sind die Entwickler selbst. Wenn man ein Spiel mit solchen high-end Anforderungen herstellt, dass man es nur auf einem 6.000-Dollar-PC flüssig spielen kann, gehen natürlich die Verkäufe runter. Ufd natürlich werden die Leute dann das Spiel eher herunterladen, weil sie einfach keine Lust haben vorher in das Spiel zu investieren. Sie wollen es zuerst umsonst austesten (, um zu schauen ob es kompatibel mit ihrer Hardware ist).”
Hinkt ein bisschen, schließlich gibt es ja auch Demos, die man über diverse Quellen beziehen kann, aber es ist trotzdem nicht ganz unwahr:
Wenn man das Spielerlebnis so flüssig haben will – wie es uns im Fernsehen oder auf Konsolen präsentiert wird – muss man immer wieder in einen neuen PC und oder zumindest einige neue Computerteile investieren. Die Spirale, was den steigenden Hardwarehunger angeht, ist bei den PCs viel enger als bei den Konsolen, eben weil alle Rechnerkomponenten von verschiedenen Herstellern weiterentwickelt werden. Die Evolution schreitet dort in kleineren und schnelleren Schritten voran, als bei den Konsolen und die Spielentwickler sind immer gleich auf mit der neusten Hardware, welche man dann natürlich auch braucht, um ein neues Spiel mit maximalen Details, Effekten und allen anderen Pipapo flüssig spielen zu können.
Früher im Jahr meldete sich Todd Hollenshead, CEO von ‘id Software’, zu Wort, dass die Hardwarehersteller nichts gegen die Softwarepiraterie tun würden, weil viele Käufer neuer PC-Komponenten die “Raubkopiererei” als “versteckten Bonus” ansehen würden.
Aber ich denke nicht, dass man es als “Bonus” ansieht, denn gerade weil man – um ein Spiel in optimaler Performance spielen zu können – sich den Hintern finanziell an der neusten Hardware aufreißen muss, haben viele Menschen vermutlich weniger Lust noch mal 80 Euro für ein Spiel auszugeben, welches man sich auch anders ‘umsonst’ herunterladen könnte.
“Ich denke PC Entwickler schießen sich hierbei zu einem großen Teil selbst ins Bein. Viele Unternehmen können sich dabei an die eigene Nase fassen.”
Als Company of Heroes 2006 herauskam, brauchte man nur einen moderaten (org: decent) PC um es so spielen zu können, wie es vorgesehen war. Über die letzten zwei Jahre, war Relic (scheinbar) in der Lage so viel aus der vielseitigen Essence Engine herauszuholen, dass es immer noch superb auf einer modernen Maschine aussieht, so dass alle Expansions ohne eine Erhöhung der Systemanforderungen auskamen. Holman betonte übrigens, dass World of Warcraft genau die richtige Formel für den Massenmarkt sei, mit seinen zugänglichen Gameplay und den niedrigen Systemanforderungen.
“…jedes Spiel welches man von Blizzard kauft, kann man auf einem fünf Jahre alten PC spielen – das ist kein Geheimnis. Wenn ich ein Blizzard-Spiel kaufe, weiß ich dass ich nichts Upgraden muss. Aber bei 95 Prozent der Spiele da draußen muss ich die Rückseite der Verpackung lesen.”
Holman finde es übrigens ‘amüsant’, wenn jemand ihm gegenüber behauptet das PC-Gaming wäre am sterben.
“Ich lachte mittlerweile hysterisch, jedes Mal wenn ich höre, dass jemand sagt die PC Spiele würden “aussterben”. Wenn es sich dabei um jemand anders aus meiner Brache handelt, stimme ich ihnen natürlich in allen Punkte zu — und ermutige sie dazu so schnell wie möglich umzusteigen, so dass ich nicht mehr mit ihnen konkurrieren muss.” so Holman lachend.
Schlagworte: Blizzard, Gaming, PC vs. Konsole