4 Okt

Nestlé hat etwas Interessantes auf den Werbe-Markt gebracht, den ersten Spot für den Hund. Also irgendwie… In diesem 24-Sekunden Werbespot für Beneful Hundefutter gibt es angeblich mehrere Hochfrequenztöne die nur Hunde (und andere Tiere hören können).
Das Ziel ist es, den Hund zum Fernseher zu bewegen, um deren Besitzer zu überzeugen, der Hund wolle eben besagtes Hundefutter haben. Direkt nach dem ertönen des Quietscheentchens in diesem Spot soll eben selbiger Ton kommen. Sollte jemand in der Lage sein diesen Ton zu hören kann er sich eines sehr guten Gehörs rühmen (auch wenn ich nicht glaube, dass dieser Ton wirklich in der YouTube-Version hörbar ist).
Als erstes ging dieser Werbespot vor etwas mehr als einem Monat in Österreich auf den Schirm, im deutschen Fernsehen hab ich den aber noch nicht gesehen.
P.S.: Nein ich bekomme nix wenn ihr den Spot schaut, ich find nur die Idee dieses Werbespots beunruhigend. ;)
6 Kommentare for "Werbung für den Hund"
Mhh ich weiß nicht irgendwie habe ich jetzt das starke bedürfnis Hundefutter zu essen…. FUCK
Mein einer Hund ich davon gänzlich un beieindruck und wo der andre ist weiß ich grade nicht ,also auf weibliche 3 jährige jorksher terrier hündinnen names nala wirkt der werbespot nicht
sollte das als unterschwellige botschaft nicht in deutschland auch rechtliche probleme geben?
ok,
der zuschauer wird ja nicht direkt beeinflusst aber indirekt idem das haustier manipuliert wird…
es gibt ja auch eine gesetzliche regelung dass beispielsweise einzelne frames mit werbebotschaft nicht erlaubt sind,
früher wurde ja sowas manchmal im kino vollzogen….im film wurden einfach einzelne frames mit beispielsweise bildern von eis oder popcorn eingefügt die,
fightclub lässt grüssen,
nicht bewusst wahrgenommen werden konnten…
unterbewusst jedoch schon,
der verkauf entsprechender produkte während der vorstellungen wurde dadurch messbar angekurbelt….eben bis ein entsprechendes gesetz dem ganzen einen riegel vorschob…
Ist das dieses “Bing”-Geräusch, was danach kommt oder wie? Oder wann soll das kommen?
Die unterschwellige Werbung im Kino konnte aber nicht das Bedürfnis nach einem bestimmten Produkt, sondern “nur” das damit Verbundene Bedürfnis anregen.
Also: -Trink Cola- führt nicht zu: “Ich will Cola” sondern “Ich habe Durst”
Ist aber trotzdem beunruhigend genug.
Um mal aus wahrnehmungs- und werbepsychologischer Sicht das Thema zu beleuchten:
1. Diese Sache mit “Trink Coca Cola” ist ein riesen Hoax. Das war einfach ein Werbegag Ende der 50er. Sowas würde allerhöchstens was bringen, wenn die Leute die es sehen schon Durst haben. Es ruft keinen Durst hervor und auch kein Bedürfnis, Cola zu kaufen. Wer schon Durst hat, könnte aber auf die Idee kommen sich was zu trinken zu kaufen. Allerdings nicht zwangsweise Cola. Und es gibt auch soweit ich weiß kein Gesetz in Deutschland explizit gegen diese Form von Werbebotschaft. Unlauterer Wettbewerb ist es auch nicht, da es nachweislich wirkungslos ist.
2. Leute mit Tönen manipulieren ist nichts neues. Das wird von etlichen Organisten in Gottesdiensten schon so gemacht. Wenn man im Gebet oder in ruhigen Momenten einfach mal die größte Pfeife (Wortspielpotenzial hier…) gebraucht, also den tiefsten Ton, kann man diesen zwar nicht mehr hören, aber die Schwingung wird gespürt. Das kann bei gläubigen Leuten oder bei Leuten, die das Prinzip nicht kennen, dafür sorgen, sich Gott besonders nah zu fühlen. Die körperliche Reaktion auf diese Schwingung ist zum Teil ein aufrichten der Körperhaare, also Gänsehaut. Außerdem nehmen einige Organe vor allem im Bauchbereich die Schwingung auf, sodass man eine Art kribbeln spürt. Diesen Trick kennt man seit hunderten von Jahren.
In der Filmmusik wird dieses Prinzip auch angewandt. Tiefe Töne, die man nicht wahrnimmt, verstärken die Wirkung vom Gesehenen. Allerdings werden die meist nur im Zusammenspiel mit anderer Musik eingesetzt, um die Wirkung durch die hörbare Musik zu intensivieren.
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