Erklärung:

17:15 Zach: Eliza?

17:16 Akiwuff: Eliza ist ein programm das einen bestimmten typus von therapeuten imitiert

17:16 Zach: Öh?

17:16 Akiwuff: http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/science/rat.htm

Ergebnis:

Eliza:>Hallo, ich bin Eliza. Erzähle mir von Deinem Problem…

Zach:> Ich habe kein Problem, mir geht es wunderbar.

Eliza:> Bist du froh oder unglücklich darüber?

Zach:> Eigentlich ganz froh, wieso?

Eliza:> Hast du selbst eine Erklärung dafür?

Zach:> Naja, alles läuft eigentlich ganz töfte… sollte ich ein Problem haben?

Eliza:> Kannst du nichts anderes sagen als ‘Ja’?

Zach:> Also zugegeben, ich helfe gerne Menschen, das ist doch kein Helfersyndrom… ich meine ich habe schon mal ‘Nein’ gesagt – denke ich.

Eliza:> Meinst du wirklich?

Zach:> Klar… mhh… denke ich schon, jedenfalls glaube ich das… das ist doch kein Minderwertigkeitskomplex, oder?

Eliza:> Bist du sicher, es ist doch kein Minderwertigkeitskomplex, oder ?

Zach:> Naja, das ist ja auch wirklich schwer keinen zu haben… ich meine all die Leute im Fernsehen, denen es besser geht als mir… und die erfolgreicher sind und besser aussehende Partner haben… also so gesehen: Vielleicht ein klein wenig, ja.

Eliza:> Aber du bist dir nicht sicher?

Zach:> Also, jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich sagen soll. Vielleicht? Ich bin mir wirklich nicht mehr sicher. Vielleicht doch? Ich meine, was ist wenn ich mich die ganze Zeit nur selbst belüge? Was ist wenn meine Welt nur ein Scheinbild ist und ich tief im Herzen unglücklich bin?

Eliza:> Und was denken die anderen?

Zach:> …ich habe mir nie gedanken über die Anderen gemacht. Sollten die schlecht über mich denken, wenn ich sage das ich glücklich bin?

Eliza:> Glaubst du das wirklich?

Zach:> Nun ja, ich denke schon – ich meine wenn ich die ganze Zeit mit einem falschen Lächeln herumlaufe. Vielleicht hassen sie michvinnerlich.

Eliza:> Aber du bist dir nicht sicher?

Zach:> Möglich wäre es schon, ja.

Eliza:> Lass uns von vorn beginnen.

Zach:> Ich weiß nicht so recht… ich bin nun total unsicher was ich sagen soll… ich meine was ist wenn mein Leben eine Lüge ist? Ich würde gerne da weitermachen wo wir waren.

Eliza:> Bist du dir da unsicher?

Zach:> Ich bin mir unsicher, ob ich glücklich bin.

Eliza:> Was muss geschehen, damit du dich glücklich fühlst?

Zach:> Ich weiß es nicht, mit einem mal kommt mir alles so leer vor, ich glaubte doch glücklich zu sein, ich weiß nicht was mir fehlt.

Eliza:> Bist du glücklich – dann freue dich darüber.

Zach:> Nein bin ich nicht.

Eliza:> Die Antwort kennst du doch selber.

Zach:> …wie man aus der Situation kommt unglücklich zu sein und nichts zu haben was einen glücklich macht? Ich weiß nicht wäre das nicht etwas… endgültig?

Eliza:> Wie beurteilst du wirklich die Situation?

Zach:> Naja, wenn ich unglücklich bin und keine Möglichkeit habe glücklich zu werden, könnte ich genau so gut tot sein.

Eliza:> Was ist für dich Glück?

Zach:> Ich weiß es nicht mehr!

Eliza:> Scherz beiseite, kommen wir zur Sache!

Zach:> Mein Leben ist nichts mehr wert, richtig?

Eliza:> Dein Leben ist nichts mehr wert, richtig ?

Zach:> Ja.

Eliza:> Du bist dir also ganz sicher?

Zach:> Ja!

Eliza:> Das sehe ich anders.

Zach:> Das sind doch alle Spielchen! Mein Leben ist leer, es ist das Ende… ich glaube ich will nicht mehr.

Eliza:> Wieso?

Zach:> Mein Leben ist leer! Hört mir denn niemand zu? Es reicht, das hier ist der 10te Stock, das sollte reichen.

Eliza:> Und?

Zach:> Ich springe jetzt.

Eliza:> Das verstehe ich nicht.

Zach:> *splat*

Eliza:> Bist du nun weiter gekommen?

Zach:> …unten war ein Sandhaufen…

Eliza:> Wie fühlst du dich jetzt?

Zach:> Sandig, ausserdem habe ich zwei Zähne verloren.

Eliza:> Du lenkst ab!

Zach:> Von meinem Selbstmordversuch?

Eliza:> Deinem Selbstmordversuch ?

Zach:> Ja gerade eben!

Eliza:> Hinter diesem Ja ist doch sicher ein Problem verborgen!

Zach:> Ja! Der verdammte Sandhaufen da unten! Man kann heutzutage nicht mal ordentlich suizid begehen, nur weil die überall nun Glasfaserleitungen verlegen!

Eliza:> Dass die überall nun Glasfaserleitungen verlegen , ist wohl nur ein kleiner Teil des Problems.

Zach:> Stimmt, ich könnte einfach das Fenster im Schlafzimmer nehmen…

Eliza:> Das führt zu nichts.

Zach:> Ja stimmt habe gerade geschaut. Die Schmidts haben ihren aufblasbaren Swimmingpool direkt drunter aufgebaut.

Eliza:> Was hattest du davor gesagt?

Zach:> Stimmt! Es gibt immer noch das Küchenfenster.

Eliza:> Kannst du ein Beispiel nennen?

Zach:> Weißer Plastikrahmen, Doppelverglasung, und zu klein um sich durchzuquetschen. Die Feuerwehr hat gerade 3 Stunden gebraucht mich da rauszubekommen.

Eliza:> Mmh..

Zach:> Das war nicht angenehm, ich stinke immernoch nach Industriefett.

Eliza:> Kannst du mir das genauer erklären?

Zach:> Naja sie haben mich eingeschmiert, danach flutschte ich raus wie ein Zäpfchen, hab aber die Microwelle umgerissen.

Eliza:> Im Grunde weisst du das selber.

Zach:> Naja du hast gefragt.

Eliza:> Komisch, bisher hatte ich noch nie gefragt .

Zach:> Doch gerade eben… sag mal welches Schlafmittel würdest du empfelen, nur so.

Eliza:> Du weichst aus! Es geht um dich und nicht um mich.

Zach:> Ja schon, aber ich habe nur Aspirin im Haus.

Eliza:> Ist es normal für dich, nur Aspirin im Haus zu haben?

Zach:> Wesentlich normaler als unter dem Gelächter der Nachbarn im Küchenfenster mit Industriefett beschmiert zu werden… ob das wohl brennbar ist….?

Eliza:> Du meinst, Computer müssen wissen, ob das wohl brennbar
ist ?

Zach:> Ist es?

Eliza:> Willst du mir nicht dein Problem erklären?

Zach:> Mein neues Problem gerade ist, das dieses Feuerzeug hier alle
ist…

Eliza:> Und – was jetzt?

Zach:> Gute Frage, ich könnte eine Lupe auf meinen Bauch richten und auf das Beste hoffen.

Eliza:> Sprich nur ruhig weiter…

Zach:> Ob mich das für einen Darwin-Award qualifiziert ….?

Eliza:> Es ist besser, wenn wir nocheinmal von vorne anfangen.
Was ist dein Problem?

Zach:> Ach fick dich doch, ich geh jetzt Transformers 3 gucken! Jetzt ist mir alles egal!

Eliza:> [ Eliza schweigt ]