4 Mai

Osama Bin Laden ist tot. Man kann sagen was man will, das Leben ist nicht mal Ansatzweise so interessant wie der mittelmäßigste unter den Agentenfilmen. In der richtigen Welt ist man jedes Mal irgendwie ein wenig enttäuscht, wenn es einen der hiesigen “Superschurken” ans Leder geht. Bereits Saddam Hussein wurde 2003 sehr unspektakulär aus einem Erdloch gekratzt und nun wurde Osama Bin Laden – Weltfeind Nummer Eins – einfach in seinem Schlafzimmer erschossen, unbewaffnet.
Keine Vulkane oder bodenlosen Gruben in die er hätte stürzen können, kein gewaltiger Kampfzeppelin, mit dem er an einer Gebirgsfront zerschellt wäre und keine Biowaffenfabrik, die in einem Feuerball um ihn herum in Flammen aufgegangen wäre.
Er hat uns noch nicht mal den Gefallen getan mit einer AK-47 im Anschlag im Kugelhagel zu sterben.
Wenn das so weiter geht, wird Kim Jong Il noch auf dem Klo an einem Herzinfarkt sterben.
5 Kommentare for "Kurzgedanken: Unsere Superschurken sind lahm"
Bei Gadaffi (kein Plan wie der nun wirklich geschrieben wird) hab ich ja noch die Hoffnung, dass er eine dieser 300kg Betonbomben in den Schoss gepfeffert bekommt (so wie in Hot Shots)..
Castro versauert ja auch schon leise vor sich hindämmernd im Altenheim…
Natürlich sind sie lahm. Haben wir denn einen ordentlichen Superhelden den sie bekämpfen könnten?
Ich find unsere Superschurken schon sehr durchtrieben… Letzens sind die mit 4 Hubschraubern und mit 50 Mann irgendwo hingefolgen und haben dort einfach so einen Mann exekutiert, ins Meer geworfen und sind dann wieder weggeflogen und keiner hat was gesagt….
Unsere Superhelden find ich nur irgendwie… nunja… nicht existent
Wenn es keine Superschurken mehr gibt, wird uns auffallen das die die wir für Helden gehalten haben, die waren Schurken sind.
Die größten superschurken sitzenimmernoch um beheligt in unseren eigenen reihen in BERLIN, BRUXELLES, WASHINGTON DC, LONDON …. und DÜSSELDORF
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