30 Apr

Momentan haben die Streitkräfte des Westens beim Einsatz in Libyen ein kleines Problem, sie bombardieren teilweise Ziele die in dicht bevölkerten Regionen liegen. Dazu kommt das Machthaber Gaddafi keine Skrupel hat seine militärischen “Small Diameter Bombs” genutzt, die einen kleinen Explosionsradius besitzen und so Collateralschäden eindämmen sollen. Die Franzosen hingegen… werfen einfach Zementblöcke ab.
Besser gesagt handelt sich sich dabei um über 300 Kilo schwere Trainings-Projektile für Bomberpiloten, die zwar nicht explodieren… dafür aber gewaltig einschlagen. Es handelt sich dabei um Absicht und um keine Munitionsknappheit, so der militärische Sprecher Thierry Burkhard.
Interessant dabei ist, dass – obwohl diese Bomben nur mit Zement gefüllt sind – sie immer noch mit modernster Laser-Zielführungs-Technologie an ihren Aufschlagsort geleitet werden, denn wenn man auch nur knapp verfehlt, bringt so ein Klotz nichts. Dennoch sind 300 Kilo die mit Endgeschwindigkeit fallen für ein kleines Ziel vernichtend. Diese Bomben sind allerdings nichts Neues, so wurden sie bereits zum selben Zweck im ersten Golfkrieg eingesetzt.
via defensetech.org
Danke an Sedi.
4 Kommentare for "Libyen: Lasergelenkte Zementblöcke"
“Just another brick in the wall..”
*sing*
Wenn ich mir überlege, was eine Dachschindel schon mit einem Autodach anstellt, wenn sie aus dem 3. Stock fällt, dann kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass so ein 300kg Block einen guten Bums auf einem Fahrzeug macht.
erinnert mich an die pläne für “rods from god”, eine orbitale abschussvorrichtung für wolframstäbe die durch die hohe fallhöhe eine ziemliche durchschlagskraft bekommen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumwaffe#.E2.80.9ERods_from_God.E2.80.9C
…just fire and forget…
http://www.youtube.com/watch?v=UHIdSpSwAjI
miaumiau
Miri
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