Momentan haben die Streitkräfte des Westens beim Einsatz in Libyen ein kleines Problem, sie bombardieren teilweise Ziele die in dicht bevölkerten Regionen liegen. Dazu kommt das Machthaber Gaddafi keine Skrupel hat seine militärischen “Small Diameter Bombs” genutzt, die einen kleinen Explosionsradius besitzen und so Collateralschäden eindämmen sollen. Die Franzosen hingegen… werfen einfach Zementblöcke ab.

Besser gesagt handelt sich sich dabei um über 300 Kilo schwere Trainings-Projektile für Bomberpiloten, die zwar nicht explodieren… dafür aber gewaltig einschlagen. Es handelt sich dabei um Absicht und um keine Munitionsknappheit, so der militärische Sprecher Thierry Burkhard.

Interessant dabei ist, dass – obwohl diese Bomben nur mit Zement gefüllt sind – sie immer noch mit modernster Laser-Zielführungs-Technologie an ihren Aufschlagsort geleitet werden, denn wenn man auch nur knapp verfehlt, bringt so ein Klotz nichts. Dennoch sind 300 Kilo die mit Endgeschwindigkeit fallen für ein kleines Ziel vernichtend. Diese Bomben sind allerdings nichts Neues, so wurden sie bereits zum selben Zweck im ersten Golfkrieg eingesetzt.

via defensetech.org
Danke an Sedi.