22 Apr

Ich bin Agnostiker. Ich kann nicht mal genau sagen, ob nun schwacher oder starker Agnostiker. …äh was ein Agnostiker ist? Jemand der auf die Frage hin: “Gibt es einen Gott?” ein überzeugtes “Vielleicht.” oder ein “Woher soll ich das denn wissen?” von sich gibt – je nach dem wie überzeugt davon ist, dass er nicht wissen kann, dass es einen Gott gibt.
Jups, das hier ist mein Karfreitags-Post… und seid Euch sicher, wenn es doch einen Gott gibt, wäre er schon ziemlich kleinlich, wenn ich hierfür in die Hölle käme. *beißt in eine Frikadelle*
Moment, zählt das für mich als eingetragenen, evangelischen Steuerzahler eigentlich? *beißt nochmal* Mhh, wenn mein Pfarrer das wüsste der mich durch die Konfirmation gebracht hat, der würde sich vermutlich in seinem äh… Einfamilienhaus umdrehen.
Die agnostische Weltanschauung wurde in meinen Augen eigentlich nur erfunden, damit man den ganzen Gläubigen und missionieren Atheisten sagen kann: “Interessiert mich nicht und nu’ lass mich alleine, hier lies meine philosophische Grundlage dafür.” und daraufhin mit dem überreichen eines Pamphlets aus der Sache herauskommt. Ganze lädt dennoch zu interessanten Gesprächen mit gläubigen Menschen ein, die man fast als sozialpsychologische Feldversuche einstufen könnte.
Tatsächlich geben viele von ihrem ‘Glauben’ überzeugte Leute frustriert auf, wenn sie zum zehnten mal mit einem: “Vielleicht.” oder “Möglicherweise.” oder “Natürlich kannst du recht haben, die anderen aber auch.” und einem “Woher soll ich das denn wissen?” gekontert werden. Man kann hierbei fast die gleichen Antworten für einen gläubigen Monotheisten, als auch für einen gläubigen Atheisten benutzen – im Extremfall packt man einfach eine geschickt eingebaute Verneinung mit in den Satz hinein.
Nicht, dass ich jetzt sagen möchte, dass ich Glauben (oder den aktiven Versuch der Verbreitungs von Nicht-Glauben) per se als dämlich empfinde. Ich denke nur, dass es Morgen- und Abendland in den letzten paar tausend Jahren einige Probleme erspart hätte, wenn Moses zusätzlich mit dem Gebot “Du sollst anderen mit deinem Glauben nicht auf den Zeiger gehen.” vom Berg Sinai hinabgestiegen wäre.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wie haltet Ihr das denn mit dem Glauben? Davon ausgehend, dass die meisten von euch (eingetragene) Christen sind, wie verbringt ihr die Osterfeiertage. Kirche? Gebete? Gesänge? Oder doch nur einfach einen erhöhten Cholesterin-Spiegel will man die ganzen Eier verputzen muss? Wie verbringt ihr diese Osterfeiertage? Was für Traditionen außer dem bekannten Eier-Suchen kennt ihr aus eurer Jugend? Und und und!
Ich freue mich auf Eure Kommentare!
36 Kommentare for "Eier! Glauben! Und eine Frage!"
Ich für meinen Teil bin schon lange nicht mehr in der Kirche. Um genau zu sein seit meiner Konfi. Wollte eigentlich nur das Geld, aber um daran zu kommen muss man ja den ganzen mist mitmachen. Naja egal. Bin seit dem zum Heidentum gewechselt und verabscheue Christen. So lange sie mich in ruhe lassen ist ja alles gut, von daher interessieren mich die Feiertage nicht mehr wirklich.
Nur um die Frage zu beantworten: Ich bin überzeugter Atheist.
Aber Zach, ich denke du bist da, wie so viele, einem Missverständnis unterlegen.
Viele glauben, es gäbe die drei unterteilungen:
Theist: Ich glaube an Gott.
Agnostiker: Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt, bzw denke, dass man es niemals wirklich wissen kann.
Atheist: Ich glaube nicht an Gott.
Es funktioniert aber anders. Es stehen sich nämlich Theist und Atheist, sowie Gnostiker und Agnostiker gegenüber. Hierbei ist Theist Atheist eine Frage des Glaubens; und Gnostiker Agnostiker eine Frage des Wissens, bzw des Wissen könnens.
Demzufolge bin ich also genau gesagt ein agnostischer Atheist. Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt und ich denke, dass man niemals mit 100%iger Sicherheit sagen kann, ob es einen gibt, oder nicht.
Ich hoffe, dies gereicht zum Verständnis.
Ich bin katholischer Ministrant und leite die Jugendarbeit in meiner Gemeinde.
Donnerstag Abend: Gründonnerstagsgottesdienst, danach Passah-mahl wo die Jugend die echte jüdische Tradition nachspielt, wie es die Juden seit 4000 Jahren machen, mit original Texten, Lamm und Wein und so.
Freitag Nachmittag: Zweiter teil des Triduums
Freitag Abend. Letzte Sieben Worte-Andacht mit anschließenden beWEINen.
Samstag: Probe für Osternacht, Probe für Ostermontags-Jugengottesdienst, den wir selber gestaltet haben.
Sonntag früh: Osternacht ,letzter Teil des Triduums
Montag: Jugendgottesdienst gestalten
Danke für die Aufmerksamkeit =)
Ich bin evangelischer Christ. Und da stehe ich auch zu. Ich mache recht viel ehrenamtlich in der Gemeinde und im Kirchenkreis, bin zB gestern von einer Juleica (Jugendleitercard) Ausbildung wieder gekommen, die ich mitgeleitet habe.
Allerdings bin ich niemand, der andere versucht zu überzeugen oder alles andere schlecht redet. Ich denke das jeder so glücklich werden soll wie er will, gerade im Glauben. Aber dennoch denke ich eben, dass es nur einen Gott gibt, vor dem wir irgendwann mal stehen.
Ostern verbringe ich weder mit gebeten oder in der Kirche, sondern bei meiner Familie und bei unserem Osterfeuer in der nähe von Braunschweig. Ostereier und sonen kram habe ich nicht mehr und das finde ich auch nicht schade ;D
Aber um mal mit einem Zitat aus Hot Fuzz den Abschlusssatz zu schreiben: “Ich bin Agnostiker.” “Oh, ich glaube dagegen habe ich eine Salbe”
In dem Sinne, Frohe Ostern!
Mir gehts eigentlich ähnlich wie dir, Zach.
Könnte mich da gut als Agnostiker bezeichnen, ich bin ungetauft, einfach weil meine Eltern mir da nichts aufzwingen wollten und es mir selbst überlassen wollten ob ich jetzt in die Kirche gehe oder nicht. Für letzteres hab ich mich entschieden, meine Mutter ist selber recht früh aus der Kirche ausgetreten und mein Vater war ebenso nie besonders gläubig.
Dementsprechend wird Ostern auch nichts besonderes gemacht eigentlich, der einzige unterschied ist, dass Freitags die Geschäfte zu haben :D
Heute bin ich mit ner Freundin ein bisschen unterwegs, was trinken gehen, Samstag und Sonntag haben jeweils Freunde von mir Geburtstag und da bin ich dann auf Feiern eingeladen.
Dementsprechend, für die die drauf stehn: Frohe Ostern. Für den Rest: Schönes Wochenende :D
Ich bin weder Christ noch hatte ich in meinem ganzen Leben sonst irgendetwas mit der Kirche zu tun.
Trotzdem bin ich dem heiligen Osterhasen für seine Geschenke (Schokolade, DvDs) sehr dankbar :).
Zur Glaubensfrage: Ich bin auch eher jemand der sich sagt, dass es einen Gott vielleicht geben könnte. Ich weiß es nicht^^. Bisher hat er sich mir auch nicht offensichtlich offenbart.
Zur Tradition: Früher musste ich auch die Ostereier (welche eher aussahen wie Weihnachtsgeschenke^^) suchen, die vorher versteckt wurden.
Dabei durfte sich unser Osterhase schön austoben und den halben Rasen abgrasen :=).
Ich möchte mir nicht anmaßen, dass ich Kant vollkommend verstanden hätte, aber dennoch habe ich mich eine lange Zeit mit einem großen Haufen Sekundärliteratur mit der Kritik der reinen Vernunft beschäftigt und denke schon, grundlegene Gedanken und Prinzipien verstanden und nachvollzogen zu haben.
Und seitdem bin ich ebenfalls Agnostiker. Ich glaube an die Grenzen des menschlichen Verstandes, die zu dem Ausgang führen, dass ich nichts, zu dem ich keine Anschauung habe, wirklich wissen kann.
Und da Gott etwas ist, was offensichtlich transzendental ist und somit niemals von meinem Verstand, der an empirische Anschauung gebunden ist, als existent oder non-existent erklärt werden kann, bleibe ich bei der einzigen legitimen Aussage dazu : Kann existieren, muss aber nicht.
Ich kann nichts über Gott wissen. Das Wissen, dass ich aber nie was über ihn wissen werde, ist das einzige was ich zu 100% weiß.
@Ramoth Mit deiner Aussage “…dass es nur einen Gott gibt, vor dem wir irgendwann mal stehen.” gebe ich dir ansatzweise recht.
Mein Augenmerk liegt jetzt auf dem “nur einen”.
Jeder kann von mir aus denken was er möchte, daran glauben was er möchte. Ich als Heide denke auch daran das ich nach meinem Tode meinen Göttern gegenüberstehe. In dem Fall nicht Jesus sondern meinen heidnischen Gottheiten. Ob es sie mal gab ist eine Frage, die warscheinlich in 1000 Jahren immernoch nicht beantwortet werden kann.
Ich habe an sich keine Probleme mit anderen Glaubensrichtung, mir sind die Anderen Götter an sich egal. Nur ihre Fanboys können ganz schön nerven.
Ausgangslage: nicht getauft und auch sonst nicht initiert.
Ansonsten ehe ich die Chancen für die Existenz Gottes bei 50:50, da man keine Anhaltspunkte für die eine oder andere Seite finden kann.
Man kann Gottes Existenz nicht widerlegen, aber solange er sich nicht selbst zeigt auch nicht beweisen.
Da die Frage so per se nicht beantwortbar ist spielt sie für mich eigentlich keine Rolle.
Wenn du mich nun fragst was ich glaube: Es gibt keinen Gott, wie er in den Büchern der Religionen beschrieben wird. Ein anderes wie auch immer geartetes höheres Wesen? Warum nicht^^
Ach so zu Ostern. Ich handel genauso wie an anderen Tagen, ausser dass ich nicht einkaufen gehen kann -.-
Für mich als Student gibt es sonst eh keine Unterschiede zwischen Feiertagen/nicht Feiertagen, ausser wenn der Feiertag ein Sonntag ist: doppeltes GHehalt!
Huhu Zach, huhu ihr anderen.
Ich selbst wurde weder getauft noch sonst irgendwas da meine Eltern der Auffassung waren: Wenn sie alt genug ist, soll se sich selber für etwas entscheiden. In der Grundschule durfte ich als “Aussätzige” den Religionsunterricht nicht besuchen.
Mit 12 bin ich dann auf ne reine Mädchenschule gekommen (inklusive Internat) die von Nonnen geleitet wurde. Da hat der Spass dann richtig angefangen. Und zum Schluss hab ich dann auch noch in einer rabenschwarzen Druckerei gearbeitet.
Freunde meiner Eltern sind Zeugen Jehovas und bei meinem Kerl seine Schwester ist mit einem Tunesier verheiratet.
Du siehst ich durfte gleich viele Erfahrungen sammeln- Ich tendiere eher zum Buddhismus und insgesamt denke ich dass es keine “Gottperson” gibt sondern irgendein Grosses Ganzes zu dem wir letzten Endes, wenn unsere Seelen reif dafür sind, zurück kehren.
Ostertraditionen bei mir? Geschenke verstecken und Eierfärben, fertig. Ach, Pflichtbesuch bei der Family noch aber dann is gut.
Ich denke, jeder sollte ein Recht auf seinen Glauben haben, woran derjenige nun auhc immer glauben mag, man sollte nur niemand anderem seinen Glauben aufzwingen. Und Ostern ist eh ein Fest der Christen das sie auf einen Feiertag der Heiden gelegt haben….
Dreckssekte^^ (Hier sei angemerkt: Ich meine es nicht böse sondern humorvoll. Religionen sind im Grossen Sinne nichts anderes als Sekten, nur legalisiert und anerkannt.)
Offiziell bin ich Konfessionslos aber ich bezeichne mich als Pantheisten und fahre damit ziemlich gut. Religionen an sich verurteile ich nicht, nur Fundamentalisten kann ich gar nicht leiden aber sonst „Leben und leben lassen“.
Die Osterfeiertage werden von meiner Familie und mir nicht besonders gefeiert. Eier bemalen, Kleinigkeiten verschenken und ein Familienessen. Das war es.
Also ich bin auf dem Papier zumindest Katholisch, aber seit der Firmung vor 2 Jahren ist mir eigentlich alles religiöse wurst. Apropos Wurst: Auch wenn ein paar Leute aus meinem Bekanntenkreis schockiert sind, aber ich sehe keinen Grund mein Essverhalten zu ändern an einem Tag. Finde das eigentlich eher heuchlerisch.. Karfreitag mümmeln alle Gemüse und am Tag danach gehts wieder ab wie Schnitzel.
Ansonsten werd ich rund um Ostern nichts tun als faul in der Sonne liegen und Coktails schlürfen =)
*Doof nur wenn man niemand hat zum nachschub machen und dann immer selber aufstehen muss…*
@MozKa
Stimmt schon, jeder soll glauben was er will, habe ich ja gesagt, ich bin keiner der anderen etwas aufzwingt, zumal mich die nordische mythologie schon immer fasziniert hat, ich hab für mich einfach meinen Frieden gefunden und mir gehts gut damit.
Und wie du schon sagst, einen richtigen Beweis werden wir wohl nie bekommen, solange nicht einer beschließt nach dem Tod wieder lebendig zu werden und zu berichten was so los ist im Jenseits ;D
@Acidfire Da hast du schon recht mit den Sekten sein. Jede Religion ist irgendwie eine. Und das der Feiertag an einem Heidnischen liegt ist auch richtig (ist aber nicht der einzigste, gibt noch ein paar).
Aber man darf nicht vergessen, das nicht alles was an Ostern passiert von den Christen ist. Nehmen wir mal den Brauch des Osterfeuers. Dieser Brauch wurde nur von den Christen übernommen. Diese Feuer sind um einiges älter und wurde schon in der jüngeren Bronze- und der Eisenzeit entzündet.
@Ramoth Nach dem Tod wieder lebendig werden? Waarr…..Gehirne! xD Schien mir passend^^
Stimmt, dazu kommt die Tatsache, dass jemand ja nicht an verschiedenen Tagen sterben kann. Weihnachten ist ja auch immer am selben Tag. Wenn ich mich recht erinner, haben das die Römer eingeführt das Ostern immer auf dieses Feuer entzünden fällt?
Das kann gut sein. Mit der Christlichengeschichte kenne ich mich nicht so gut aus. Weswegen was wo drauf fällt hat mich nie so interessiert.
karfreitag kein fleisch? ich war heute erstmal lecker mit der familie im chinarestaurant zig verschiedene arten von tieren verputzen. mich selbst bezeichne ich auch als agnostischer atheist.
und zur letzten frage, ich verbring mein wochenende mit portal 2…for science…
@pla1nswalk3r:
Dann müsste es ja noch den agnostischen Thesiten geben, der sich zwar nicht sicher ist, ob es einen Gott gibt, aber sicherheitshalber trotzdem in die Kriche geht ^^
@ Mohock
Wie kannst du denn agnostischer Atheist sein?:)
@Oggl:
Klar gibts den. Es gibt agnostische Theisten, gnostische Theisten, agnostische Atheisten und gnostische Atheisten.
Dann gibts da theoretisch noch die Unterscheidung zwischen starken und schwachen Atheisten, aber so weit geh ich jetzt mal nicht.
@sirda:
Lies meinen Post am Anfang, da wird das erklärt.
Also, ich bin gläubiger Ungläubiger, so….
Ich schließe mich mal pla1nswalk3er an. Ich lehne bisher alle Arten von Göttern ab die mir serviert wurden und kann mit ziemlicher Sicherheit sagen dass sie nicht existieren. Allerdings kann ich natürlich nicht zu 100% sagen dass keine Art von Gott existiert.
Der Versuch der Verbreitung des “Nichtglaubens” ist wohl in Amerika im Moment noch am stärksten was aber daran liegt dass sich Christen nach wie vor in Staatsangelegenheiten einmischen in denen eigentlich religiöse Ansichten nichts zu suchen haben!
Ich schließ mich Zach an, wenn da was ist dann werden wirs nie herausfinden, wenn nicht, dann auch.
Ostern bedeutet für mich nur, das die Geschäfte zu haben und ich weder Arbeiten muss, noch zur Schule gehen “darf”.
Dem immer mehr aufkeimendem Konsumterror setze ich mich nebenbei bemerkt auch noch erfolgreich zur Wehr.
Agnostizismus hat nicht mit der Frage von Glauben zu tun, sondern vielmehr mit der Frage des Wissens.
So kann es einen agnostischen Theisten geben, also jemand der glaubt, dass es unwissbar(?) ist ob es einen Gott gibt, jedoch persönlich an einen glaubt.
Oder einen nostischen Theisten der glaubt das es wissbar ob es einen Gott gibt und an diesen auch glaubt.
Theismus ist die Frage nach einem Glauben an einen/mehrere Götter, Agnostizismus ist die Frage nach Wissen.
D.h. ich würde mich als agnostischen Atheisten bezeichnen, wobei ich das eigentlich nicht allgemein ausdrücken kann sondern das immer auf die Definition von Gott ankommt.
(Meiste Definitionen von Gott = Wesen ausserhalb von Zeit, Raum usw –> für mich unwissbar
GOTT HAT DIE ERDE VOR SECHSTAUSEND JAHREN ERSCHAFFEN UND SCHAUT VON UNS VOM HIMMEL HERAB –> wissbar ;) )
Und ich dachte immer die Agnostiker sagen “Mir doch egal.”
Ich würde mich auch als Agnostiker bezeichnen. Ich kann mir schon vorstellen das es irgendwo eine Macht gibt, die man als Gott bezeichnen kann. Ich glaub aber nicht daran das dieser Gott in Form von Wundern oder sowas direkt in die Welt eingreift.
Im Christentum kann ich daher das meiste nicht glauben. Ich sehe das neue Testament als Sammlung von vielen unglaublich vielschichtigen und gescheiten Geschichten, die meistens Beschreiben wie Menschen miteinander umgehen müssen, damit es allen gut geht. Ich glaube daran, dass es allen besser geht, wenn mehr Menschen über diese Geschichten nachdenken, und versuchen sie umzusetzten.
Jetzt mal überspitzt gesagt: Ich glaube Jesus ging es gar nicht in erste Linie um Gott oder so. Er war ein Sozialreformer und die Religion war sein Marketinggag. Und es hat doch ganz gut funktioniert.
Außerdem hab ich die Theorie das Religion ganz einfach gesund ist. Wenn man Gläubig ist, und Gott vertrauen kann, gibt einem das Sicherheit und nimmt einem Angst. Ich vermute daher das Gläubige Menschen statistisch ein gesünderes/schöneres Leben führen. Ich kann es (leider) trotzdem nicht glauben.
@Jotschi:
Über dein letztes Statement würd ich nochmal nachdenken. Das genaue Gegenteil scheint der Fall zu sein: http://www.youtube.com/watch?v=YxTZv8c_GBM
Intressante Statisik.
Ich hab aber eigentlich mehr die persönliche Gesundheit gemeint, als die eines ganzen Landes. Die Korrelation würd ich so interpretieren, dass dort, wo es mehr Probleme gibt, die Menschen eher Zuflucht in einer Religion suchen.
Nicht das ich falsch verstanden werde, ich finde es gar nicht schlimm wenn die religösität heute abnimmt. Es gibt heute genug nicht religiöse Möglichkeiten moralische Werte zu verbreiten (Menschenrechte, NGOs usw.) Ich mag es nur nicht wenn die Religion pauschal so verteufelt wird, weil ich glaube da tut man ihr unrecht.
Ich würde mich selbst als atheistischen Agnostiker bezeichnen und ich kann nicht verstehen wie man sich als reinen Agnostiker geben kann.
Der Agnostizismus gibt lediglich eine Antwort auf die Frage, ob sich die Frage nach einem Gott, rational beantworten lässt. -> Man kann keine wahre Aussage darüber treffen.
Diese Antwort hat aber nichts mit einer persönlichen Meinung zu tun, sondern ist lediglich eine Aussage über die Überprüfbarkeit der Existenz einer höheren Macht.
Daher würde ich gerne von Zach (und den anderen bekennenden Agnostikern) ihre persönliche Meinung hören. Ich vertrete grundsätzlich den Agnostizismus, bin allerdings persönlich der Meinung, dass es keine höhere Intelligenz gibt, daher bezeichne ich mich als atheistischen Agnostiker.
Ich bin gläubiger Protestant.
Ich finde es nicht gut, dass die kulturelle und moralische des Christentums hier in Deutschland von der “Jugend” (zu der ich auch angehöre- ich hasse eigentlich solche verallgemeinernde Aussagen, eigentlich meine ich natürlich nur einige andere Jugendliche, mit denen ich zu tun hatte plus Meinungsbild in den Medien, vor allem im Internet) und auch vielen Erwachsenen oft missachtet wird. Glauben kann man was man will, aber einen spirituellen Ort namens kirche zu haben, an den sich jeder, wirklich jeder zurückziehen kann; eine Institution Kirche zu haben, die bei moralischen Debatten Stellung bezieht, einen Ort, der Kultur möglich macht, wo es sie oft nicht gibt (Ferienfreizeiten, Jugendgruppen, Gemeindeabende für die “Alten” e.t.c, ist unglaublich wichtig!!!
@cas
Ein “für mich” am Ende und alles ist gut ;).
Ich bin “Agnoistischer Atheist”
In letzter Instanz KANN man nicht wissen ob es nun ein unsichtbares wesen im Himmel gibt, das jüdische Zombies herstellt und Schlangen dazu verflucht auf dem Boden zu kriechen aber die Wahrscheinlichkeit der Nichtexistenz von irgendeiner der Gottheiten in irgendeiner der Religionen egal ob groß oder klein ist so nah an 0, dass es absolut an Wahnsinn grenzt tatsächlich gläubig zu sein.
Religion macht die Menschen dumm. “Nur Schafe brauchen einen Schäfer.”
Was ich aber noch mehr nicht ausstehen kann sind “Agnostiker”.
Gläubige Menschen sind Gläubig geworden durch die weite Verbreitung ihrere Religion und als Folge der Indoktrination in der Kindheit. Agnostiker dagegen haben sich meist irgendwann dazu entschlossen “es nicht zu wissen.” Dieser Standpunkt ist fast genauso dumm.
Es gibt Menschen die haben einen Sturz aus einem Flugzeug überlebt aber die Wahrscheinlichkeit dafür(Genau wie die für eine Existenz von Göttern/Gott) ist so verschwindend gering, dass man eine Meinung zu Aus-dem-Flugzeug-Springen haben MUSS.
Um noch was zu ergänzen: Weniger Religion ist gut für eine Gesellschaft. Das Video, dass pla1nswalk3r gepostet hat ist ein gutes Beispiel.
Noch eins wäre Norwegen.
Norwegen hat das weltweit 2. höchste Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, eine Arbeitslosenrate unter 2%, mit die höchsten Stundenlöhne UND sie sind laut dem globalen Friedensindex die mit die friedlichste Nation überhaupt.
Hinzu kommt, dass sie Platz 1 bei Lebenserwartung, Lese,- und Schreibkompetenz, Standart der Bildung und Lebensstandart sind.
Das alles mit einer Rate von über 70% Atheisten.
Was für ein Unsinn kralala… Wie erklärst du dass die Wahrscheinlichkeit für die Existenz oder Nichtexistenz eines Gottes von 50:50 abweicht? Kannst du nicht, da es keine objektiven Kriterien dafür gibt. Und deswegen WEIS MAN ES EINFACH NICHT. Daher ist die Erkenntnis, dass man es nicht weis nicht dumm…
Wenn ich aus dem Flugzeug gefallen bin betrifft mich das halt direkt. Ob es Gott gibt oder nicht beeinflusst mein Leben 0.
@oilrumsick
wie erklärst du das sie bei 50:50 liegt?
bei diesen ausserhalb-unserer-realität gottesdefinitionen können wir einfach nichts wissen ausser dieser gott greift ein
ich mags einfach nicht wenn menschen nur “gott” sagen, da es tausende götter und millionen von göttersdefinitionen gibt
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