23 Dez
Also ich habe diesen Panorama-Bericht heute beim Kotzenden Einhorn gefunden. (Immer noch großartiger Name, hat mich dazu gebracht beim nächsten Design dieses Blogs, den Drachen mehr herauszuarbeiten.) Das Ganze braucht nicht viel Worte und ich embedde einfach mal die Teile. Es gibt eine vorhergehende Reportage zu diesem Thema, aber die muss man nicht unbedingt gesehen haben um diese hier zu verstehen, da hier alles nochmal erklärt wird.
Interessanterweise hat aber das Einhorn Anwaltspost für das verlinken des vorhergehenden Berichtes bekommen:
Ich habe [...] also Post bekommen und einen Artikel gelöscht, da ich keinen Ärger will. Ulkigerweise darf ich nichtmal sagen welcher Artikel das ist, da schon der Titel laut (dem Sekretariat von) Dr. Walter Scheuerl eine Schmähung enthielt.
Bevor wir zum Hauptfilm kommen noch ein Fun Fact:
Kik gehört wie OBI (zu 74%), die deutschen Woolworth Filialen und andere zu der Unternehmensgruppe Tengelmann.
Teil 2 und 3 hier:
Also nach diesem Film würde ich für meinen Teil diesen Laden nicht mal mehr im Angesicht einer Zombieapokalypse plündern wollen…
10 Kommentare for "Die (andere) KiK-Story"
Erschütternd.
Miri
“Qualität kommt schließlich von quälen” – denkt mal drüber nach…
Als er den Mann auf das Kind angesprochen hat, er einfach nur abgeblockt hat und ein leichtes Lächeln hatte wurd ich ja sooo sauer. Wie kann man über soetwas lachen oder sich dabei noch gut fühlen ?
Ich hab den Reporter/ Macher dieses Berichtes vor kurzer Zeit mal persönlich getroffen.
EIn sehr netter Mensch, der sich sehr für seine Projekte einsetzt. Ich hoffe er macht noch mehr solcher Berichte, damit seine Botschaft mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Sachen die man eigentlich schon weiß.
Trotzdem tolle doku.
Ich kann mich über Einzelpersonen und Einzelaktionen in diesem bericht ehrlich gesagt gar nicht so aufregen. Natürlich wirken die im ersten Augenblick immer sehr widerwärtig, aber andererseits hat der Reporter (notgedrungen natürlich) auch immer unerwartet von der Seite weg direkt auf die geistige Achillesferse gezielt. Völlig egal wie da reagiert worden wäre.
Was mich da richtig ankotzt, sind nicht die Einzelfälle (die sind irgendwas zwischen peinlich und verachtenswert) sondern das System. Keine Ansprechpartner? Terror gegen die Angestellten? Schinderlöhne- und Arbeitsbedingungen? Etc. Etc. Etc. Dass sowas einfach durchgeht und da keine staatliche Instanz einschreitet und da reihenweise Ärsche aufreißt ist mir unbegreiflich. Da gibt es doch sicherlich reihenweise Gesetze, gegen die verstoßen wird.
Was für ein Dra… Oh… o.o
Für mich sieht das nach ner sehr einseitigen Berichterstattung aus.
Ich war bisher einmal in einer Kik-Filiale, dort habe ich 3 Mitarbeiter gesehen (gleichzeitig!).
Und wenn die Arbeitsbedingungen so schlecht sind, verstehe ich nicht, warum die überhaupt noch Personal finden…
Naja, was heißt einseitige Berichterstattung? Wenn solche Dinge vorfallen, solche Zustände vorherrschen, solche Anweisungen herausgehen und solche Firmenpolitik gefahren wird, dann ist das an sich der Skandal. Da kommt es auch nicht darauf an, ob das in 100% der Fälle geschieht oder in 20%. Die Tendenz Gewinn auf Kosten der Schwachen zu machen ist das skandalöse.
Und Personal finden sie, weil es genug Menschen gibt die alternativlos sind. Das macht es aber auch nicht besser.
Lustig dass du erst jetzt diesen Post bringst, ist doch diese Reportage schon ein gutes Stück älter.
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