23 Nov
Dieses Video ist ein Beitrag, das Konzept “Commons”/Gemeingüter verständlich zu erklären. Es wurde auf der International Commons Conference vorgestellt und ist nun auf Youtube zum Weiterverbreiten verfügbar.
via netzpolitik
Schlagworte: Creative Commons
14 Kommentare for "Was sind eigentlich Gemeingüter?"
Solche Videos sind echt Volksverdummung…
Eigentlich funktioniert die Idee der Gemeingüter…
Doch die Welt sieht anderst aus…
@Ara Volksverdummung würde ich es nicht nennen
es ist wie Ultra Violet im grunde würde es funktionieren… aber ein großteil der Menschen will es nun mal nicht weil… warum auch immer
Finde das Video gar nicht so schlecht. Warum soll das denn Volksverdummung sein, Ara?
Im Konjunktiv sieht alles besser aus :D
aber wie man schonmal gesehen hat, funktioniert das ganze nicht, sobald sich mehr als ein paar Menschen an dem ganzen beteiligen…dann heißt das ganze zur Planwirtschaft und funktioniert nicht.
Es ist nunmal eine tatsache das Menschen Egoistisch handeln. Dies ist gut so, denn die Egoismus bedeutet auch Individualität und die wollen wir doch auch alle, oder etwa nicht ?
Wenn wir die Wahl hätten, würden wir zwischen Fair und Uniform, sowie Unfair und Individuel entscheiden.
Solange ich auf der Gewinner seite der Unfairen Welt stehe, suche ich mir das zweite aus, und wenn ich ein Verlierer bin dann will ich das alle gleich sind. Dies ist das alte Spiel was wir alle Spielen…
Mellando, ich vermute, dass es in dem evolutionär bedingten Egoismus der Menschen begründet liegt.
Aus Evolutionärer Sicht macht Egoismus durchaus Sinn,
schließlich ist es das Ziel die jeweils (im weitesten Sinne) “beste” Spezies hervorzubringen.
Nur bei der Spezies Mensch ist bei der Egoismussteuerung wohl ein wenig was schief gelaufen, so dass der über das rationale Denken siegt, auch was den verschwenderischen Umgang mit begrenzten Ressourcen angeht.
Stimme Ultra Voilet zu. Es funktioniert zwar durchaus mit einigen Leuten, aber je größer die Gemeinschaften werden desto höher die Chance, Schwarze Schafe (no phun intended) dabeizuhaben, welche nur den größtmöglichen Eigennutzen ziehen oder einfach nur zerstören wollen.
Kommunismus ist zwar ein in der Theorie schönes Konzept, aber funktioniert leider nicht, wie die Geschichte mehrfach bewiesen hat.
Es ist einfach ne total dumme Idee Ressourcen gleichmäßig zu verteilen…
Erstrebenswert ist eine FAIRE Verteilung der Ressourcen und keine gleichmäßige.
Soziale Ungleichheit ist in einer Gesellschaft kein Problem, sondern soziale Ungerechtigkeit ist es.
Ganz davon abgesehen braucht jeder Mensch einen Ort und Sachen die ihm alleine gehören… Ich möchte weder mein Haus noch mein Bett oder meine Zahnbürste mit der Allgemeinheit teilen…
Die ganze Idee dahinter zielt darauf ab dummen Menschen die Illusion zu geben, dass das auch nur im Ansatz eine positive Entwicklung wäre. Es gibt so unendlich viele Sachen die dagegen sprechen.
“Ganz davon abgesehen braucht jeder Mensch einen Ort und Sachen die ihm alleine gehören… Ich möchte weder mein Haus noch mein Bett oder meine Zahnbürste mit der Allgemeinheit teilen… ”
Schon klar, aber das Video sagt das doch gar nicht aus? Ich nehme mal als Beispiel den Waldweg. Der wurde Jahrzehnte lang benutzt und befahren, war also ein Allgemeingut und dann kommt ein “Kapitalist” (meist aus dem Westen – ja ist wirklich so) und man darf den Weg nicht mehr befahren – Privat.
Da sag ich nur: WTF?
Und der Kahlschlag in dem Wald, der irgentwie nun gar nicht mehr wie ein Wald aussieht, dient natürlich nur der Umwelt und nicht dem eigenen Geldbeutel
Man kann in Deutschland nicht einfach nen Waldweg kaufen…
Interessant, dass hier ankommt, es ginge um “Gleichverteilung”, das sagt das Video doch gar nicht aus.
Auch das mit der Assoziation zur Planwirtschaft ist bemerkenswert. Ich habe nämlich im ganzen Plot keinen Staat gesehen, der daherkommt und für die anderen rumplant.
Da wäre der Anarchismusvorwurf fast treffender.
Zum “funktioniert-nicht” Argument: Gut, dass es 2009 einen Wirtschaftsnobelpreis für genau die Frau gegeben hat, die seit 40 Jahren an allen möglichen Orten der Erde nachweist: Und es funktioniert doch.
Menschen kooperieren. Und sie kriegen es hin, Regeln zu schaffen und durchzusetzen, um Trittbrettfahrer zu sanktionieren. Die es auch immer gibt, keine Frage.
Also; mal nach Elinor Ostrom googeln.
Hella in kleinen Gemeinschaften funktioniert das schon, nur ab einer bestimmten Größe verliert die ich nenns mal Gemeinschaft auf Grund von zu vielen Einzelmeinungen ihre Handlungsfähigkeit und dann haben die Trittbrettfahrer eine Chance.
Aber wie gesagt: Ab einer bestimmten Gruppengröße erst
Wir hatten das im Unterricht mal als Planspiel gemacht:
Jede Gruppe war dabei eine Fischerei, die alle im selben See fischten. Fischt man zu viel, gäb es nicht genug Nachwuchs bei den Fischen und der See wäre schnell leer und somit unrentabel – das wusste jede Gruppe.
Laut der Idee des Videos werden sich nun alle Gruppen so anpassen, dass immer nur so viel abgefischt wird damit sich der Fischbestand immer erholen kann.
In Wirklichkeit war der See nach 4 Runden leer..
Die Idee an sich ist zwar schön, funktioniert aber, wie schon oft gesagt, nicht wirklich immer
“funktioniert nicht wirklich immer”
Ja, das würde ich auch so sehen.
Ich habe nur auch noch nix anderes kennen gelernt, was wirklich “immer” funktioniert. In dem Video wird eine Idee erklärt, kein Patentrezept angeboten und das finde ich gut. Schütz vor Ideologie.
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