Super, wobei mich seine Aussagen wesentlich mehr ansprechen, als die Aufmachung des Textes.
Grammar Nazis werden sich so etwas aber niemals zuende anhören.
Ich, als jemand der auch ab und an gerne mal ein bisschen klugscheißt, habe mir das Ganze zu Ende angehört und denke, dass nicht nur die Grammar Nazis recht “rude” sind, sondern auch der gute Herr Fry bei einigen Formulierungen über diese Gruppe.
Die Analogie mit der Kleidung, die man zu einem Vorstellungsgespräch anzieht finde ich aber sehr gut. Ich möchte in meiner Freizeit auf der Straße vielleicht auch lieber in Jeans, als in Jogginghosen rumlaufen, deswegen finde ich es gar nicht so schlimm, wenn man auf gröbere Fehler hinweist. Natürlich nur, solange man es nicht übertreibt oder das Ganze zum einzigen Punkt einer Diskussion hochstilisiert. Seid und seit finde ich zum Beispiel ist ein sehr häufiger Fehler, der zum Teil einfach schwer irritiert und dabei doch einer sehr einfachen Regel folgt.
Wenn man sich mit genügend großem Abstand anschaut, welchem Zweck Sprache dient, kommt es am Ende, für den erfolgreichen Einsatz von Sprache, nur darauf an, ob man verstanden wird. Und dabei ist nicht mal von Interesse ob man von allen verstanden wird, sondern nur von denen, bei denen man will, dass sie einen verstehen.
Alles Weitere ist nur Dominanzgehabe von Menschen, deren latente Unsicherheit ständig dazu Anlass gibt, sich über Andere zu erhöhen.
Auf der Ebene der Differenz von Anzug und Jogginghose beschwere ich mich nicht über Sprache und wie man sie einsetzt. Aber wenn wer nackt und mit Kot beschmiert herumläuft, darf ich mich dann bitte etwas daran stören?
“Alles Weitere ist nur Dominanzgehabe von Menschen, deren latente Unsicherheit ständig dazu Anlass gibt, sich über Andere zu erhöhen.”
Das halte ich für zu allgemein formuliert. Wenn “Kiddys” alle “er”s mit “a” ersetzen oder Texte total unleserlich sind, weil überhaupt nicht auf Zeichensetzung und Groß- und Kleinschreibung geachtet wird, dann hat das nichts mit Dominanzgehabe zu tun. Das hat allerdings nichts mit dem Video zu tun. Deshalb meine ich deine Formulierung ist zu allgemein.
7 Kommentare for "Einmal an alle Grammar-Nazis"
Super, wobei mich seine Aussagen wesentlich mehr ansprechen, als die Aufmachung des Textes.
Grammar Nazis werden sich so etwas aber niemals zuende anhören.
Ich, als jemand der auch ab und an gerne mal ein bisschen klugscheißt, habe mir das Ganze zu Ende angehört und denke, dass nicht nur die Grammar Nazis recht “rude” sind, sondern auch der gute Herr Fry bei einigen Formulierungen über diese Gruppe.
Die Analogie mit der Kleidung, die man zu einem Vorstellungsgespräch anzieht finde ich aber sehr gut. Ich möchte in meiner Freizeit auf der Straße vielleicht auch lieber in Jeans, als in Jogginghosen rumlaufen, deswegen finde ich es gar nicht so schlimm, wenn man auf gröbere Fehler hinweist. Natürlich nur, solange man es nicht übertreibt oder das Ganze zum einzigen Punkt einer Diskussion hochstilisiert. Seid und seit finde ich zum Beispiel ist ein sehr häufiger Fehler, der zum Teil einfach schwer irritiert und dabei doch einer sehr einfachen Regel folgt.
Oder anders… Trollolololololololooooo
Wenn man sich mit genügend großem Abstand anschaut, welchem Zweck Sprache dient, kommt es am Ende, für den erfolgreichen Einsatz von Sprache, nur darauf an, ob man verstanden wird. Und dabei ist nicht mal von Interesse ob man von allen verstanden wird, sondern nur von denen, bei denen man will, dass sie einen verstehen.
Alles Weitere ist nur Dominanzgehabe von Menschen, deren latente Unsicherheit ständig dazu Anlass gibt, sich über Andere zu erhöhen.
Eh. Ein mit Urin markiertes Revier unterscheidet sich von einem Büroschild auch nur dadurch, dass es für uns besser riecht.
Auf der Ebene der Differenz von Anzug und Jogginghose beschwere ich mich nicht über Sprache und wie man sie einsetzt. Aber wenn wer nackt und mit Kot beschmiert herumläuft, darf ich mich dann bitte etwas daran stören?
“Alles Weitere ist nur Dominanzgehabe von Menschen, deren latente Unsicherheit ständig dazu Anlass gibt, sich über Andere zu erhöhen.”
Das halte ich für zu allgemein formuliert. Wenn “Kiddys” alle “er”s mit “a” ersetzen oder Texte total unleserlich sind, weil überhaupt nicht auf Zeichensetzung und Groß- und Kleinschreibung geachtet wird, dann hat das nichts mit Dominanzgehabe zu tun. Das hat allerdings nichts mit dem Video zu tun. Deshalb meine ich deine Formulierung ist zu allgemein.
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