21 Aug

Es gibt gleich mehrfachen Wirbel um das Whistleblower-Portal Wikileaks. Es sind Daten zur Loveparade dort aufgetaucht. Dann soll man dem Pentagon -angeblich- Zugriff auf die 15.000 bisher verschlossenen Dateien gewährt haben. Zum dritten liegt -angeblich- laut einiger Aussagen in Schweden angeblich ein Haftbefehl für den Wikileaks-Sprecher Assange vor (im Spiegel fälschlicher Weise als “Boss” bezeichnet). Assange soll zwei Frauen vergewaltigt haben.
Update: Man hat die Vorwürfe wieder zurückgezogen.
Es ist noch nicht einmal klar, ob dieser Umstand überhaupt richtig ist oder nicht… Aber es passt einfach zu gut, dass man fast glauben möchte, dass der Mann der vor vier Jahren nicht mal ansatzweise in der Öffentlichkeit existiert hat, hier vorgeführt wird. Wikileaks kommentierte auf ihrem Twitter-Accont diese Ereignisse mit:
“Wir wurden vor schmutzigen Tricks gewarnt, das ist der erste.”
“Die Zeitung Expressen (die das veröffentlicht hat) is ein Boulevardmagazin; Niemand hier wurde von der schwedischen Polizei bis jetzt kontaktiert. Man muss nicht sagen, dass diese ziemlich verwirrend ist.”
Quelle: twitter.com/wikileaks
Ferner ist auch fraglich ob das Pentagon nun tatsächlich Zugriff auf die fehlenden 15.000 Dokumente hat, sie bis jetzt zurückgehalten werden. Wikileaks als auch das Pentagon bestreiten, das irgendetwas über offene Kanäle geflossen sei.
Was allerdings passiert ist, ist das nun ein großer Satz interner Dokumente zur Loveparade auf Wikileaks aufgetaucht ist, der nun auf der Seite zu finden ist. Inkulsive Sitzungsberichte, diverse Genehmigungen und Nachforderungen der Bauaufsicht. Es wird nicht lange dauern bis die Zeitungen dieses Ausgewertet haben.
Mehr zu dem Thema:
netzpolitik.org, cnn, taz
Quellen:
spiegel.de, wikileaks.org
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