6 Aug

Es wird besser in der Absprachen-Geschichte um Google:
Die New York Times (NYT) widerspricht nun dem Widerspruch von Google, welcher aussagt man würde sich doch nicht mit dem Provider Verizon auf eine Priorisierung der Google-eigenen Dienste einigen. Die Times behauptet hingegen sie hätten Informationen aus einer vertrauenswürdigen Quelle, welche belegen würden, dass es diese Gespräche gäbe.
Google dementiere nur sie hätten keine offiziellen Geschäftsabsprachen mit Verizon halten, aber das habe die NYT ja auch nie behauptet. Es gäbe tatsächlich keine offiziellen oder geschäftlichen Abkommen bzw. Gespräche, dennoch wäre dies der Kern von Diskussionen zwischen Google und Verizon gewesen.
Die Regulierungsbehörde FCC hingegen zeigt sich nicht begeistert darüber, was hinter verschlossenen Türen passiert. Ein Vertreter der Behörde sagte, dass man ein Gespräch mit diversen Interessenvertretern abgebrochen habe, da die Ergebnisse aus Sicht der FCC nicht zu einem ausreichenden Konsens kommen konnten der Innovation, Freie Meinungsäußerung, Geschäftsinteressen und Selbstbestimmung des Kunden zu gleichen Maßen fördere. (lose Übersetzung meinerseits)
Blogger Marvin Ammori, verglich derweil auf seinem Blog die Aussage von Google, mit einer berüchtigten Aussage des Zigarettenherstellers Phillip Morris:
“Nein, nein! Wir haben doch keine Vereinbarung getroffen um Zigaretten an neunjährige Kinder zu verkaufen. Alles was wir gemacht haben ist uns darüber zu einigen, dass wir versuchen die Gesetze ändern zu lassen, so das wir auch die Zigaretten an neunjährige Kinder verkaufen können. Was die NYT da sagt ist total schockierend und total voll falsch.”
via netzpolitik
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