Wenn ich nach meinen Lieblings-Radiosender gefragt werde und merke dass den Leuten weder Chromanova noch Real Industrial Radio etwas sagt, antworte ich seufzend: “WDR 3″, “WDR 5″ und “DKultur”.

Klingt komisch, ist aber so, ich habe fast 95% meiner Zeit im Auto diese Sender an, wenn ich nicht gerade meinen MP3-Player angeschlossen habe. Es geht mir hierbei um die intelligenten und interessanten Berichte und Magazine, die sich zwischen den langweiligeren Sendungen verstecken. Es sind es sind eben diese Sender und Sendungsformen für die ich tatsächlich guten Gewissens Gebühren zahlen kann.

Als ich gestern zu meiner Rollenspiel-Runde fuhr, habe ich abermals einen großartigen Beitrag auf DKultur gehört auf den ich euch Aufmerksam machen möchte:

”Unterm Strich zähl’ ich” – Narzissmus als gesellschaftliches Virus
Von Andrea und Justin Westhoff

Narzissmus ist kein individuelles Phänomen mehr, jedenfalls nicht in erster Linie, sondern ein gesellschaftliches Problem. Und die Politik scheint diese Tendenz für wünschenswert zu halten.

Das Ganze ist ein wunderbarer Beitrag über die Übersteigerung des Individualismus in dieser Gesellschaft, warum Selbstreflexion (selbst bei den Leuten von denen man es erwarten würde) eher Mangelware ist und erklärt ganz gut, warum ich Guido Westerwelle auf den Tod nicht aussehen kann.

Den Beitrag findet Ihr hier, der Beitragsname auf der neuen Seite ist zugleich der Audiolink (rechts neben dem kleinen Lautsprechersymbol).

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