Der Anwalt von Gravenreuth ist im Internet dadurch bekannt, dass sein Schwerpunkt unter anderem in den Bereichen “Urheberrecht” und “gewerblicher Rechtsschutz” zu finden war. Er war Teil der gefürchteten “Abmahnindustrie” und verfasste eine Reihe von Abmahnungen gegen die Betreiber verschiedener Webseiten und Foren.

Der Anwalt hatte seine Absicht am Sonntagabend einem Bekannten gegenüber telefonisch angekündigt und eine Abschiedsmail mit gleichem Inhalt an all seine Kontakte geschickt.

Vermuteter Suizidgrund:
Der Grund für den Selbstmord liegt vermutlich in einer 14-monatigen Haftstrafe begründet, die Günther Freiherr von Gravenreuth bald hätte antreten müssen. Er hatte die taz wegen einer Bestätigungsmail abgemahnt, welche bei der Bestellung des taz-Newsletters automatisch gesendet wird.

Obwohl die taz die Abmahngebühr laut eigener Ausage bezahlt hatte, behauptete Gravenreuth das Gegenteil und ließ die Domain taz.de pfänden.  Bei einer Durchsuchung der Kanzlei Gravenreuths wurde jedoch ein Fax sichergestellt, dass die Kooperation der Tageszeitung belegte, woraufhin dieser in Folge wegen Betruges verurteilt wurde. Dem Anwalt wurde bis 2010 Haftaufschub gewährt damit er seine Kanzlei auflösen konnte.

Andere Klöpse:
Gravenreuths machte sich unter anderem in den 90er Jahren unter dem Pseudonym “Tanja Nolte-Berndel” einen Namen. Er schreib Inserenten in PC-Zeitschriften an und fragte diese ob sie an Raubkopien interessiert seien. Wer positiv antwortete bekam eine Abmahnung. Ebenso vertrat er die Firma “Symicron GmBH” welche die Namensrechte am “Explorer” besaß und Chip verkalgte die zwei Programme mit ähnlichem Namen auf eine ihrer Heft-CDs veröffentlichten.

…tja, kein Mitleid auf meiner Seite. Erst zockt Günther Freitod von Gravenreuth (*) Leute jahrelang ab und dann will er auch noch nicht mal die Konsequenzen tragen.

Quelle: chip.de
Danke an: Akiwuff

(*) Nicht von mir.

Newsflash: "Abmahnanwalt" von Gravenreuth nimmt sich das Leben, 5.0 out of 5 based on 3 ratings