Sehr schön gemacht, aber der Oscar geht mMn nicht an den hier.
Die Idee ist extrem geil, aber ich hab mir den Film jetzt mehrfach angesehen und es bleibt ein “fader” Beigeschmack:
Das wirkt irgendwie unfertig/unausgegoren.
Wie gesagt: Geile Idee und gut verarbeitet, aber, zumindest finde ich das, sollte so ein Film auch “Hand und Fuß” haben, wenn er nen Oscar kriegen soll und das fehlt hier.
Die Idee alles auf Logos und Werbefiguren aufzubauen ist cool, aber auch nach mehrmaligem Sehen stellt sich bei mir immer ein Gefühl von “was sollte das jetzt?” ein.
Zunächst habe ich an so eine Art “Pulp-Fiction-Sache” gedacht. Ein paar Handlungsstränge werden gezeigt und alle laufen dann irgendwie zusammen, aber letztlich stellt sich mir die Frage: Was soll das jetzt? Im großen und ganzen wirkt das auf mich wie “laß-uns-soviele-coole-Sachen-wie-möglich-irgendwie-in-einen-coolen-Film-packen”.
Mir persönlich fehlt da Konsistenz bzw. ne klare “Auflösung” der Zusammenhänge.
“Big Boy” und das “Haribo-Männchen” sind ne nette Erscheinung, aber letztlich wirken sie auf mich wie “hey-wir-haben-da-noch-ne-Idee-und-die-muß-unbedingt-rein”. Die hätte man auch weglassen können.
Was mir vor allem aufstößt ist, daß es am Ende irgendwie nicht so stimmig wirkt.
Erst ist das ne “Charakterstudie” im Pulp-Fiction-Stil (die beiden Michelin-Bullen erinnern mich dialogtechnisch irgendwie schon an Vincent Vega und Jules Winnfield und das Pringles-Original-vs.-Pringles-Hot-and-Spicy-Gespräch ist auch so ein Fall), dann kommt ne “Crime-Action-Komponente” rein, wo ordentlich auf auf die Kacke gehauen wird (Ronald McDonald is teh fiend!!!!!!!!^^), aber am Ende sind es zwei der unwichtigsten/unbedeutendsten Charaktere die, die den Film zum Ende bringen, indem sie in einem 1-a-”Emma”-Emmerich-Szenario überleben.
Kurz gesagt: Was will dieser Film denn jetzt?
Alle anderen Kurzfilmbeiträge lassen sich auf eine Kernaussage zurückführen, die im Laufe des Films sehr schön entwickelt wird bzw. klar zum tragen kommt.
DAS fehlt dem Ding hier.
Warum bricht plötzlich Emmerich-like alles auseinander?
Warum sind es die beiden Nebenrollen, die den Film zum Ende tragen?
Warum hat man die einzelnen Stränge nicht konsequenter zuende geführt bzw. aufgelöst?
RMcD ist quasi den halben Film über der villain und dann endet sein Part damit, daß er erst im Loch verschwindet und schließlich scheinbar übern Haufen gefahren wird.
Der “Aggro-Michelin-Bulle” wird von RMcD aus dem Leben gepustet und sein Partner ist plötzlich völlig vergessen, obwohl er zu Beginn ne größere Rolle hatte.
Big Boy ist ein “Vorzeige-Brat” und überlebt zusammen mit der “Esso-Tussi”, obwohl beide nicht den Riesen-Impact auf den Film haben.
Alles geht kaputt und ersäuft im Öl.
Was soll das? Ist das ne Persiflage auf “Weltuntergangs-Szenario-Filme)”?
Ist das ein Versuch Meilensteine der Filmgeschichte zu zitieren?
Ist das ne Kritik an der übermedialisierten und vor allem überbeworbenen Welt?
Sollte das nur dem Selbstwertgefühl der Macher dienen, die ihre coolen Ideen möglichst dicht und vollständig irgendwie einbauen?
Man weiß es nicht.
Fazit: Der Film ist schon extrem cool, aber kein Favorit auf den Oscar. Wenn man schon einen 16-Minuten-Animationsfilm mit so vielen guten Ideen bastelt, dann muß man auch die Eier haben das ganze zu einem sinnvollen ganzen zusammenzufügen und eventuell ein paar Ideen hintenan zu stellen, um den Film “glaubwürdiger” zu machen.
4 Kommentare for "Kurzfilm: Logorama"
An Werbeeinahmen sollte es diesem Film wohl nicht mangeln.. :D
Richtig gut gemacht!
And the Oscar goes to…….Logorama!
Extrem geil, da muss man erstmal drauf kommen.
Zu geil :D
respekt ey. wie pla1nswalk3r schon sagte: darauf muss man erstmal kommen :D
mit dem clown von mecces als Joker. xDD
Sehr schön gemacht, aber der Oscar geht mMn nicht an den hier.
Die Idee ist extrem geil, aber ich hab mir den Film jetzt mehrfach angesehen und es bleibt ein “fader” Beigeschmack:
Das wirkt irgendwie unfertig/unausgegoren.
Wie gesagt: Geile Idee und gut verarbeitet, aber, zumindest finde ich das, sollte so ein Film auch “Hand und Fuß” haben, wenn er nen Oscar kriegen soll und das fehlt hier.
Die Idee alles auf Logos und Werbefiguren aufzubauen ist cool, aber auch nach mehrmaligem Sehen stellt sich bei mir immer ein Gefühl von “was sollte das jetzt?” ein.
Zunächst habe ich an so eine Art “Pulp-Fiction-Sache” gedacht. Ein paar Handlungsstränge werden gezeigt und alle laufen dann irgendwie zusammen, aber letztlich stellt sich mir die Frage: Was soll das jetzt? Im großen und ganzen wirkt das auf mich wie “laß-uns-soviele-coole-Sachen-wie-möglich-irgendwie-in-einen-coolen-Film-packen”.
Mir persönlich fehlt da Konsistenz bzw. ne klare “Auflösung” der Zusammenhänge.
“Big Boy” und das “Haribo-Männchen” sind ne nette Erscheinung, aber letztlich wirken sie auf mich wie “hey-wir-haben-da-noch-ne-Idee-und-die-muß-unbedingt-rein”. Die hätte man auch weglassen können.
Was mir vor allem aufstößt ist, daß es am Ende irgendwie nicht so stimmig wirkt.
Erst ist das ne “Charakterstudie” im Pulp-Fiction-Stil (die beiden Michelin-Bullen erinnern mich dialogtechnisch irgendwie schon an Vincent Vega und Jules Winnfield und das Pringles-Original-vs.-Pringles-Hot-and-Spicy-Gespräch ist auch so ein Fall), dann kommt ne “Crime-Action-Komponente” rein, wo ordentlich auf auf die Kacke gehauen wird (Ronald McDonald is teh fiend!!!!!!!!^^), aber am Ende sind es zwei der unwichtigsten/unbedeutendsten Charaktere die, die den Film zum Ende bringen, indem sie in einem 1-a-”Emma”-Emmerich-Szenario überleben.
Kurz gesagt: Was will dieser Film denn jetzt?
Alle anderen Kurzfilmbeiträge lassen sich auf eine Kernaussage zurückführen, die im Laufe des Films sehr schön entwickelt wird bzw. klar zum tragen kommt.
DAS fehlt dem Ding hier.
Warum bricht plötzlich Emmerich-like alles auseinander?
Warum sind es die beiden Nebenrollen, die den Film zum Ende tragen?
Warum hat man die einzelnen Stränge nicht konsequenter zuende geführt bzw. aufgelöst?
RMcD ist quasi den halben Film über der villain und dann endet sein Part damit, daß er erst im Loch verschwindet und schließlich scheinbar übern Haufen gefahren wird.
Der “Aggro-Michelin-Bulle” wird von RMcD aus dem Leben gepustet und sein Partner ist plötzlich völlig vergessen, obwohl er zu Beginn ne größere Rolle hatte.
Big Boy ist ein “Vorzeige-Brat” und überlebt zusammen mit der “Esso-Tussi”, obwohl beide nicht den Riesen-Impact auf den Film haben.
Alles geht kaputt und ersäuft im Öl.
Was soll das? Ist das ne Persiflage auf “Weltuntergangs-Szenario-Filme)”?
Ist das ein Versuch Meilensteine der Filmgeschichte zu zitieren?
Ist das ne Kritik an der übermedialisierten und vor allem überbeworbenen Welt?
Sollte das nur dem Selbstwertgefühl der Macher dienen, die ihre coolen Ideen möglichst dicht und vollständig irgendwie einbauen?
Man weiß es nicht.
Fazit: Der Film ist schon extrem cool, aber kein Favorit auf den Oscar. Wenn man schon einen 16-Minuten-Animationsfilm mit so vielen guten Ideen bastelt, dann muß man auch die Eier haben das ganze zu einem sinnvollen ganzen zusammenzufügen und eventuell ein paar Ideen hintenan zu stellen, um den Film “glaubwürdiger” zu machen.
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