8 Feb

Jeder gegen Jeden (zeit.de)
Statt gemeinsame Linien zu suchen, bewegen sich FDP, CDU und CSU weiter auseinander. Das verspricht nichts Gutes für die Koalition,
…ich weiß, ich weiß, schon wieder die FDP. Aber Ihr müsst das entschuldigen, die machen es einem in der letzten Zeit auch wirklich leicht! Momentan muss man nur eine Tageszeitung mit dem Politik-Teil nach unten auf den Rasen werfen und schon sprießen gleich drei Kabarettisten aus dem Boden!
“Total gedankenlos und egoistisch” (zeit.de)
Zeitgeist oder Plagiat? In ihrem bejubelten Romandebüt hat sich Helene Hegemann bei einem anderen Autor bedient.
(…) Am vergangenen Wochenende meldete sich der Blogger Deef Pirmasens zu Wort. In seinem Blog Die Gefühlskonserve verglich er Stellen aus Hegemanns Roman mit denen eines Berliner Bloggers namens Airen. (…) Nicht nur der Inhalt, sondern insbesondere die Sprache stimmt, bis auf ein paar Umstellungen im Satzbau, größtenteils überein (…) ie 17-jährige Autorin hat sich dazu geäußert. In ihrer Erklärung steht, sie habe sich “überall bedient, wo ich dachte, das entspricht jetzt der Lebensweise, über die ich schreiben will”.
Ja, so schreibt man heutzutage Geschichten, meine Damen und Herren: Copy and Paste!
Dann stellt man noch die Sätze etwas um, ändert einige Worte vergisst die Quellenangaben und man ist gleich Deutschlands neues 17-jähriges Literatur-Wunderkind … vorausgesetzt man ist 17 und hat einen großen Verlag der diesen Wisch auch abdruckt. Klappt übrigens auch wunderbar mit +50-Regisseuren und bei mit Hollywoodfilmen… aber zu mindestens gab’s bei Avatar Weltraumschlümpfe, Explosionen und eine blaue Sexszene.
..dennoch ist es im Übrigen interessant, dass hierbei die klassischen Medien stellenweise einfach nicht verstehen wie der heutige “Internetmensch” denkt. Zwar wird im gleichen Artikel darüber sinniert, ob so etwas zu erwarten gewesen sei, wenn man mit dem Internet aufwachse (in dem man das Urheberrecht angeblich nicht so genau nimmt)… aber ich muss da widersprechen:
Es ist eine Sache Texte Anderer zu nehmen und sie mit einem Verweis und/oder Namensnennung auf seine Homepage zu stellen, es ist aber verantwortungslos diese Texte als die eigenen zu verkaufen – buchstäblich. Denn wenn man das tut, fährt man sich den kollektiven Zorn der Internetgemeinde ein. Oder anderes: In der Schule hätte man ihr damals die Klausur weggenommen und ihr eine Fünf gegeben.
Gut, dass ich mich bei meiner Geschichte nur inspirieren lasse… ach richtig… meine Geschichte…
“Pizzerien sind ideale Stützpunkte für die Mafia” (sueddeutsche.de)
Trotz Duisburg verharmlosen Politiker die Mafia in Deutschland. Petra Reski zeigt, wie die Clans Geld waschen und die öffentliche Meinung manipulieren.
Überraschung! Die Dummen Witze und Vorurteile stimmen! Yay! … naja zumindest in Duisburg. Aber zugegeben, ich habe mich auch schon oft gefragt, wie es die Pizzerien hier im Ort es schaffen zu überleben. Grundsätzlich haben die immer drei bis vier Angestellte hinter der Theke, aber jedes Mal wenn ich mir da eine Pizza hole, ist außer mir kein anderer Kunde im Laden und von irgendwas müsste die schließlich die Gehälter zahlen…
…aber so etwas sage ich besser nicht laut, ich weiß ja jetzt schon nicht mehr wohin mit den Pferdeköpfen, die mir die FDP wöchentlich zusendet…
Deutschland führend bei OpenOffice-Einsatz (heise.de)
Eine Webanalyse bescheinigt Polen, Tschechien und Deutschland den höchsten Einsatzgrad bei der freien Office-Anwendung.
Ehrlich gesagt verstehe ich ohnehin nicht, warum jemand noch Microsoft Office kauft… Wenn es OpenOffice gibt.
Merkel stärkt Röttgen den Rücken – die FDP grollt (faz.net)
Mit seinem Plädoyer für einen Ausstieg aus der Kernenergie sorgt der Umweltminister für weiteren Streit bei Schwarz-Gelb. Röttgens Äußerungen stünden „auf der Grundlage des Koalitionsvertrages“, sagt Kanzlerin Merkel. Unionsfraktionschef Kauder mahnt hingegen, sich an vereinbarte Laufzeiten zu halten. Die FDP unterstellt Röttgen „schwarz-grüne Blütenträume“.
Also egal wie oft ich mir vorstelle, dass Guido Westerwelle in meinen Gedanken knurrt und bellt … es klingt jedes Mal wie ein Zwergpinscher, aber nicht nach etwas das physisch in der Lage wäre zu ‘grollen’.
„Neue Ziele brauchen wir nicht“ (faz.net)
Nach dem Abgang Oskar Lafontaines bekommt die Linkspartei eine neue Führung. Im Interview spricht die designierte Vorsitzende Gesine Lötzsch über die Auseinandersetzung mit der Geschichte, das „Zentrum“ der Partei und die ihr zugeschriebene „chamäleonartige Flexibilität“.
Wenn die Linke in den letzten Jahren irgendetwas besonders dringend gebraucht hat, dann ein paar markante und sympathische Gesichter als Aushängeschilder… und nicht welche mit den man lieber eine Runde Whac-A-Mole spielen würde anstatt ihnen die Hand zu schütteln.
…und es hat nichts mit “chamäleonartige Flexibilität” zu tun, wenn man A) trotzdem rot bleibt und B) erstmal pauschal gegen alles ist.
…was? Ja, ja… das habe ich geschrieben… wenn ich anfange irgendeine Partei bedingungslos gut zu finden, dann erschießt mich.
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3 Kommentare for "UWHCDZT? – 08.02.2010"
Okey Zach ich nehm dich beim Wort… *Schrotflinte polier*
Wenn es soweit ist ruf ich dich hinter den Schuppen ;P
Die Politik ist eigentlich wie ein Garten.
Überall hat man nur Unkraut, aber unter dem Unkraut gibt es 1-2 Pflanzen, die genießbar sind. Diese werden jedoch meistens von den großen Unkrautmonstern kaputtgetrampelt.
Am Ende bleibt, wie immer, nur das Unkraut. :(
PS: lol@die vielen Pferdeköpfe^^
Also, was die Mafia-Sache angeht…
… da kann ich als Duisburger nur sagen, daß das halt stimmt und vor allem nicht nur für Italiener gilt. Chinesen und Russen sind da in DU und naher Umgebung auch gut dabei.
In Duisburg gibts nen Chinesen, der da in Toplage (Hauptkreuzung des Stadtteils Walsum, Bahnhaltestelle direkt vor der Tür, Parkplätze 2 Fußminuten ums Eck) vor sich hin existiert, aber wann auch immer man da reinschaut, dann sind maximal 3 von ca. 30 Tischen tatsächlich besetzt. Und trotz dieser “dürftigen” Besucherzahlen gibts den jetzt seit beinahe 20 Jahren…
Und was Duisburg die Chinesen und Italiener sind, sind Dinslaken die Russen… Regelmäßige “unerklärliche” Brände in nem Tanzcafé, ein Irish Pub, der von einem WE aufs andere nicht mehr von Iren, sondern von Russen geführt wird (was ein Zufall, daß nebenan kurz vorher ne Russendisko aufgemacht hat…) und unverhohlene Erpressungen im angeschlossenen Billard-Bistro.
Ach ja, ich vermisse mein Ruhrgebiet.^^
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