5 Jan
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Wer Avatar noch nicht gesehen hat, sollte dieses im Kino und in 3D tun. Man braucht sich nicht wirklich mit dem Gedanken aufzuhalten die DVD zu kaufen, es lohnt nicht, solange es für den Heimbedarf keine ordentlichen 3D-Systeme gibt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Film in 2D und auf dem Fernseher unglaublich verliert.
Es sei weiterhin gesagt, dass Avatar mein erster 3D-Film war.
In Drei-Deeeheeeheeeheeee
Das aus dem Weg, kann ich offen zugeben, dass Avatar (in 3D) trotz allem eine lohnende Ausgabe ist, wenn man auch nur ein klein wenig Wert auf “geile Bilder” legt muss man diesen Film sehen. Die CGI ist fast makellos und mit Abstand das Beste was momentan auf dem Markt ist. Sobald man die Brille auf hat, hat man auch keine Konzentration mehr frei ,die ohne hin schon beeindruckenden Computereffekte als solche zu erkennen und man wird von den Bildern nahezu überrollt – was den Film zu einem beeindruckenden Achterbahnfahrt macht.
Story
Mehr noch als beim neuen “Star Trek”-Film, ist es hier die Präsentation welche den Film rettet und zu einem Kinoerlebnis macht. Liebhaber von guten Geschichten bzw. gut erzählten Geschichten werden hier aber enttäuscht werden. Man merkt sehr schnell, dass man hier einen schön verpackten 08/15-Brei vorgesetzt bekommt, den man schon tausend Mal vorher gekaut, gegessen und geschluckt hat. Ich bin mir sicher, dass Avatar als “Der Film der in 3D war” in die Geschichte eingehen wird. Das macht den Streifen auf seine eigene Weise etwas enttäuschend, denn alle meckernden Stimmen, dass es sich bei diesem Film um ein “Der mit den Schlümpfen Tanzt” oder “Pocahontas im Weltraum” handelt, sind schlicht und ergreifend wahr.
Die Story ist durchgehend vorhersehbar und es kommt nicht wirklich Spannung auf wie es weitergeht, da man stellenweise bis ins Detail sagen kann wie der Film enden wird, mit wem was passiert, wer wem den Todesstoß versetzt und wer die Seiten wechselt. Das was einem im Kinosessel hält ist der nächste Schwung Boah-Ey-Spezialeffekte und das tun sie in Perfektion.
Charaktere
Dazu kommt, dass die Charaktere als bekannte Stereotypen eingeführt werden und mit Ausnahme des Hauptcharakters durch den Film hindurch keine wirkliche Entwicklung erfahren. Ein Umstand der allerdings im Falle des “Knochenharten Generals” so überzogen daherkommt, das der Charakter schon wieder cool ist. Das einzige was diesem Charakter noch fehlt, ist die halb abgebrannte Zigarre, welcher er die ganze Zeit zwischen den Zähnen zerkaut.
Ansonsten hat man den Held, die Häuptlingstochter, die weise Frau, den Häuptling, den Versprochenen der Tochter, den geldgierigen Konzern-Chef, den militanten Militärfuzzi und die Leute auf Seite der Menschen die den Helden unterstützen. Apropos unterstützen, Sigourney Weaver, die in diesem Film eine Wissenschaftlerin spielt beweist mal wieder, dass sobald man sie in den Weltraum packt bei ihr Ellen Ripley umgehend durchbricht, so hat sie zwei der besten Sprüche im ganzen Film.
Fazit:
Dieser Film ist nichts Bahnbrechendes, außer natürlich auf der visuellen Ebene, die diesen Film weit über “Naja, das war’s?” erhebt. Avatar ist ein wirklich schön anzusehendes Feuerwerk oder eine Achterbahnfahrt: Ein toller Ritt dessen Details schnell in Vergessenheit geraten werden oder vom den nächsten Krach-Bumm-3D-Film überschreiben. Drum, geht ins Kino, geht einmal hinein, geht auch ein zweites Mal, wenn Ihr es durchhaltet über zwei Stunden in einem 3D Film zu sitzen, ohne dass Ihr am Ende das Gefühl habt Eure Augäpfel würden gleich explodieren…. aber wer die Kinozeit verpasst, braucht höchstens nur noch zur Leih-DVD greifen.
Zusammengefasst: Story: 3 / Special-FX: 10+
…aber im Ernst, wann kommt Alien 5? Ich will Alien 5 in 3D sehen!
Schlagworte: Avatar, Film und Fernsehen, Review
19 Kommentare for "Review: Avatar – Pocahontas IN SPAAAACE!"
http://fun.drno.de/pics/english/poca2u.jpg
Soviel zur Geschichte… Fand den Film aber auch (dank der Effekte) ganz geil.
Bei Fazit:
Dieser Film ist nichts Nahnbrechendes
sollte Bahnbrechendes heißen oder?
du hast wieder den SchlüMpfen fehler gemacht ;)
ansonsten kann man dir nur zustimmen
Pfft! Gebt mir mal ne Pause, ich bin einige Tage aus der Übung!
Am aller aller Besten an dem ganzen Streifen ist eh der Name des Metalls…meine Schwester hat mich nach dem Film drauf gestoßen, sonst wäre es mir sowieso entgangen.
Unobtanium! *tusch*
Ich stelle mir das so vor: hey Leute, welchen Namen geben wir diesem Zeug, unter dem Baum, was sie NICHT kriegen werden? Unobtanium? ja klasse Idee! So machen wir das!
….
Sie hätten den Film auch Unobtainable oder Into unoblivion with you!… nennen können.
Unobtanium ham se aus The Core geklaut *gg*
http://en.wikipedia.org/wiki/Unobtainium
(SPOILER)Wie man dieses große rote vieh (Turok oder so) gesehn hat, die Geschichte gehört hat und sofort wusste dass er es reiten würde -.-.(SPOILER)
Wie schon in meinem Comment zu deinem letzten Avatar Post gesagt:
Es hat technisch alles vorher dagewesene weg und ist vom Artwork wunderschön anzuschauen, nur leider sind Story, Dialoge und Charaktere viel zu Klischeezerfressen und überraschen den Zuschauer nicht im Geringsten.
Dieses Kinojahr verspricht aber schon ein paar coole Filme. Besonders Shutter Island steht bei mir hoch im Kurs :)
Was mich an diesem Film überrascht hat, ist das er es schafft den Zuschauer die ganze Zeit über zu fesseln. Für mich gab es jetzt keine “Gähn” Stelle, ich wollte immer weiterschauen, immer neue epische Bilder sehen, hat mich sehr überrascht dass das ohne Story so einfach geht ^^
Btw, das beste am 3D war die Katze aus Alice im Wunderland, den werd ich mir fjeden in 3D geben!
Ich habe ihn in “2D” (auch wenn ich das irgendwie unpassend finde, genau genommen ist ja nur die Fläche, also die Leinwand zweidimensional [streng geometrisch nicht mal das] der Film hat ja gewissermaßen “Tiefe”, wie auch immer:)
gesehen und fand den Plot an sich eigentlich sehr nett.
Was mich persönlich gestört hat waren viele kleine Fehler.
Nur ein Beispiel: Man erfährt irgendwann, dass die Grace da eine Schule gegründet hatte. Warum? Wieso? Davon wurde doch vorher nichts gesagt!
Oder: Die Na’vi wissen, dass die Avatare irgendwie falsch kommen und die Sprache der Himmelsmenschen sprechen – warum vertrauen sie dann ihnen und nicht den anderen?
Und so weiter, und so weiter …
Im allgemeinen aber: Nett, vielleicht schau ich ihn mir nochmal in 3D an, mehr aber auch nicht.
Wie ich mich auf 3D fähige TV Geräte freue.
Zum Film: ZatSu hat recht was das Fesseln angeht, es gab nicht das Übliche getuschel während des Films sondern durchgehende Stille. War mal recht angehnem muss ich sagen.
@Purpur
Das war alles vorher passiert, die Schule wurde gegründet, die Na’Vi ausgebildet aber dann haben sie die Avatare herausgeworfen. Das war vermutlich halt ein erster Versuch mit den Na’Vi Kontakt aufzunehmen. Außerdem wirken die Avatare seltseim weil sie fünf Finger haben und die eigentlichen Na’vi nur 4.
Also ich fand 3D in der Länge ein wenig anstrengend. Hatte irgendwie Schwierigkeiten das Bild immer scharf zu bekommen.
Zach was waren denn die beiden besten Sätze?^^
(Ich fand den Film durchgängig toll… und nicht nur die Bilder, sondern auch die Story schön erzählt… bin ich da irgendwie alleine hier?)
“Das hat mir den ganzen Tag versaut.”
und
“Ich… muss Proben nehmen.”
Avatar ist ein genialer Film. Das ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.
@Zach: Hab den Film 2 mal gesehen und beim ersten Mal fand ich 3D auf dauer auch anstrengend. Beim zweiten Mal jedoch nicht (frei nach dem Motto beim ersten Mal tats noch weh).
Der Unterschied war einfach, dass ich das erste Mal nicht frontal vor der Leinwand saß sondern nach rechts versetzt und auch etwas dichter dran. Hat also denke ich etwas mit der Sitzposition zu tun.
Ich fand eigentlich “Denken sie an nichts, das dürfte ihnen nicht schwer fallen” besser als “Das hat mir den ganzen Tag versaut”.
Ansonsten: Der Film verliert in 2D wesentlich weniger als befürchtet (grade im Kino gewesen)
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