Drei Mal vermaledeite Brut Satans! Um nichts bist Du besser, als dein alter, in Selbstgefälligkeit dahinrollender Herr, oder deine krähenfüßige Übermutter! In Aussicht auf einen fernen, unsicheren Thron krächtzt du gedankenleer und im eigenen Gedankensud dahin-schwelend, deren verdummendes Lied, bis uns Unschuldigen davon die Ohren abfaulen!

Aber weg von meinen Albträumen und hin zur Thematik, bei Netzpolitik ist folgender Auszug aus einem Debattenheft der Jungen Union aufgetaucht:

Ideologisch oder religiös motivierter Terrorismus kann von einem freiheitlichen und auf dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit beruhenden Staat nicht toleriert werden. Entsprechend der ersten Säule des genannten Lösungsansatzes müssen in Fällen von Online-Rekrutierung und virtueller Terrorschulung die modernen Repressionsmöglichkeiten unserer Informationsgesellschaft weitreichend genutzt werden. So können bspw. durch das im Kampf gegen Kinderpornographie bereits erfolgreich angewendete sog. „Access-Blocking“ auch Erfolge im Kampf gegen Islamisten erzielt werden. Wem der Zugang zum Erstkontakt mit terroristischen Organisationen unmöglich gemacht wird, gibt die Recherche höchstwahrscheinlich auf. Wenn Webseiten und Portale, die islamistische Parolen verbreiten, nicht mehr besucht werden, schlafen sie ein. Der Online-Markt für terroristische Aktivitäten muss ausgedörrt werden. Doch um dem Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und innerer Sicherheit gerecht zu werden, dürfen solche Maßnahmen nur ganz gezielt auf demokratiefeindliche Inhalte mit islamistischem Hintergrund angewendet werden. Es darf keine Zensur im Internet stattfinden.

Ich möchte hierbei nochmal darauf hinweisen, dass “9/11″ mit Leichtigkeit hätte verhindert werden können, wenn einem westlichen Geheimdienst die Webseite “www.blow-up-the-wtc.aq” vorher bekannt gewesen wäre. Dort hing schon Monate vorher der Termin für das Attentat aus und über diese hatte man auch Terroristen und Piloten, mit Hilfe von Hinterbliebenenförderung und Jungfrauen, angeworben.

Eine interessierte Mail an Mohammed.Atta@alkaida.de hatte genügt, um sich Pressematerial sowie Ablaufschmata des damals noch geplanten Groß-Attentats zukommen zulassen, sowie eine Einladung zu einem öffentlichen “Islamischer Terrorismus und Du”-Meetings in der Sporthalle des Bernd-Schackendackel-Gymnaiums Süderbrarup.


Was soll man dazu sagen? Ich kann die Sinnlosigkeit dieser Idee gar nicht in Worte fassen, außer: “Ich bin kein Experte, aber ich bin mir ziemlich sicher das Terrorzellen und Terrorismus nicht so funktionieren. Meine Fresse, manchmal wünsche ich mir wirklich den Russen wieder, der jeden Moment mit seinen Panzern durch den Ort fahren kann – da weiß man wenigstens, dass die Ziele – für die man das Feindbild missbrauchen kann – begrenzt sind. Was kommt als nächstes? Der Versuch den Drogenkonsum einzuschränken in den man alle Seiten wegblockt die mit Hanfklamotten zu tun haben? Alles tausendmal gesagt, alles tausendmal gehört.

…aber besonders schön finde ich den Satz: “So können bspw. durch das im Kampf gegen Kinderpornographie bereits erfolgreich angewendete sog. Access-Blocking … “. Leute die CDU/FDP-Koalition hat nur die Wahl gewonnen, es hat sich keine Änderung innerhalb der Matrix vollzogen.

via Netzpolitik

Die Junge Union will Netzzensur ausweiten, 5.0 out of 5 based on 1 rating