Nicht nur, dass mein Bier alle ist – nein – darf man einer Newsmeldung auf pcaction.de glauben, ruft der Verein “Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden” zu einer “Killerspiele”-Vernichtung am Samstag den 17ten Oktober in Stuttgart auf.

Der Name des Ganzen heißt übrigens “Familien gegen Killer-Spiele”. Vor der Staatsoper steht ein Kontainer bereit , in dem Spiele, die das töten von Menschen simulieren, eingeworfen werden können.Der Verein selbst beschreibt die Aktion so:

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden wurde am 23. März 2009 gegründet von den Initiatoren des „Offenen Briefes“ an den Bundespräsidenten Horst Köhler, die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Es besteht aus betroffenen Familien der Opfer des Amoklaufs am 11.März 2009.

Ah , endlich lebt alte deutsche Tradition wieder auf! Und ich dachte, dass erst meine Kinder und Enkel mitbekommen werden, wie man sich gemeinschaftlich auf einen Platz trifft um Kunstwerke und Unterhaltungsmedien auf einen großen Haufen zu werfen und diesen dann der Zerstörung übergibt. Ich hoffe die haben einen Grill da, CDs sind zum Rösten von Thüringer total ungeeignet.

Wenn ich bis Samstag noch nach Stuttgart kommen sollte, steht fest welche Position ich beziehe… nämlich die im Container. Wär schon schön blöd, sich die ganzen Spiele entgehen zu lassen. Wenn der aber zu klein ist, werde ich mit 10 Euro in den Mediamarkt gehen, und mir dort Billigspiele für 1€ kaufen und damit an der Tombola teilnehmen.

…also nein wirklich, macht das! Kauft die Softwarepyramide leer und versucht das T-Shirt zu ergattern, das mein ich ernst.

Danke an Xelpor für den Hinweis!

Quelle: pcaction.de

"Killerspiele"-Vernichtung in Winnenden, 4.7 out of 5 based on 12 ratings