5 Okt

Ich als Filmfan, welcher sich hier und da gerne mal ins Kino begibt, eine DVD kauft oder ausleiht … aber eigentlich viel sehnsüchtiger das Netz nach neuen Trailern und den Filmen durchforstet, welche noch kommen werden … habe eine, doch etwas enttäuschen Einsicht erlangt…
Kann es sein, dass viele Filme, die in den drei bis vier Jahren auf den Markt geworfen wurde, fast ausschließlich Sequels, Remakes, Verfilmungen und/oder Zombie bzw. Vampir-Filme waren? Es scheint so als würden Hollywood endgültig die Ideen ausgehen und – rein subjektiv – diese Genres überwiegen. Allein bei Apple-Trailers findet meistens immer zwei “Untoten-Filme” (heute: The Crazies & Zombieland) und wenn ich alle Untoten-Filme 2008-2009, die mir so spontan in den Kopf kommen, mal eben aufzählen dürfte:
Carriers, Pontypool, Day of the Dead-Remake, Dead Space: Downfall, Diary of the Dead, Dead Snow, Quarantine (was ein US-Remake von REC ist), REC², Resident Evil: Degeneration, Underworld 3, Biss zum Morgengrauen, Biss zur Mittagesstunde, Daybreakers, True Blood (TV-serie) und das sind nun die größeren Produktionen, eben nicht die Billigdinger, die irgendwer mit einem Budget von 10.000 Euro dreht.
(Bei Computerspielen ist die Liste übrigens etwas kürzer seit Anfang 2008: Left 4 Dead 1 & 2, Dead Space, ‘Burn, Zombie Burn!,’ Prototype, Dead Island.)
Sequels, Remakes und Buch-/Comicverfilmungen kann ich hierbei noch viel mehr nennen: Harry Potter Teil XY, Ice Age 3, Transformers 2, Star Trek, X-Men Origins: Wolverine, Tintenherz, The Dark Knight, Der Rosarote Panther 2, The Uninvited, Freitag der 13te, Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin, Street Fighter: The Legend of Chun-Li, Watchmen, The Last House on the Left, Die Jagd zum magischen Berg, Fast & Furious, Dragonball Evolution, Crank 2, Illuminati, Terminator 4, G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra, Die Frau des Zeitreisenden, The Final Destination, Halloween II (Sequel und Remake zugleich!), Whiteout, Surrogates, SAW Teil Drölfzigtausend und SAW Teil Nölfmilliarden, Indiana Jones Retarded, Iron Man, Madagascar 2, Chroniken von Narnia 2, One Missed Call, Rambo, Shutter, Speed Racer, Der Unglaubliche Hulk, Hellboy 2, Wanted, Reise zum Mittelpunkt der Erde, Dieser andere X-Files Film, Die Mumie 3, Der Tag an dem die Erde still stand… und wieder: Underworld 3, Biss zum Morgengrauen, Biss zur Mittagesstunde, Day of the Dead-Remake, The Crazies……
*lufthol*
Und wenn ein Horrorsubgenre wie die Zombiefilme so populär wird, dass es schon dutzende Remakes gibt… welche Subgenres schaffen dann den Aufstieg als nächstes? Richtig! Remakes von Japanischen Horrorfilmen und das alseits beliebte Thema des Gruseligen Kindes:
The Unborn, The Orphan, The Grudge, The Ring, F.E.A.R. … meh.
Es wundert mich bei dieser Betrachtung gar nicht mehr, dass einige Leute “District 9″ für den Heiligen Gral der Storytelling-Innovation gehalten haben – wer nur bei McDonalds isst, ist irgendwann auch von der Dönerquetsche an der Hauptstraße beeindruckt…
Und was denkt Ihr?
Schlagworte: Film und Fernsehen, Zombies
10 Kommentare for "Sequels, Verfilmungen, Remakes und Zombies, die Filme von heute"
Mehr gute Zombiefilme = Gut. Wir sind Nerds. Wir mögen Brüste, Zombies und Spiele. Zombies sind dabei das Oberthema. Zombiespiele, Zombiefilme, Zombieserien, Zombieactionfiguren, Zombieklopapier. Zombies rocken halt irgendwie.
Aber mal OT:
Lieblingsfilm, u.A.,: The Usual Suspects und die Band of Brothers “Serie”.
Etwas neues zu machen ist risikoreich, da man nicht weiß wie der Film ankommt. Und kaum ein Producer (ausnahme District 9) setzt sein Geld heutzutage so aufs Spiel. Bei “Batman 19″ oder “Spiderman 14″ oder “Ein Roland Emmerich Film der die gleiche Story hatte wie die vorgänger” können die Produzenten eigentlich nur gewinnen.
Es fehlt halt einfach der Mut etwas neues zu wagen, aber Filme wie “Dark Knight” und “Sweeney Todd” sind halt, trotz das sie Sequel und Remake sind, einfach grandios
Das mit den Filmen ist wirklich schade, zumal das Remake meist nicht an den Charme des Vorgängers heran reicht und Zombiefilme, naja davon halte ich net viel.
Wir leihen uns in letzter Zeit meistens europäische Filme aus oder halt noch den ein oder anderen Klassiker, den man noch nicht kannte.
Ein paar Empfehlungen:
Free Rainer
Die fetten Jahre sind vorbei
Adams Äpfel
In China essen sie hunde
ich bin schon vor einiger zeit, Auf Bollywood, Korea und Japan Filme umgestiegen … :| dooferweise läuft davon im Deutschen Kinos die ich erreichen kann Kaum bis garnichts … deswegen Danke Liebes Internet ;D
Wir brauchen einen neuen Bela legosi.
Dann würde es sicher tolle filme mit mutierten cyborgs geben, die alle gentisch verändern, die sie beißen!
Zombie Filme sind meiner meinung nach alle Mist… ausser Shaun of the Dead, der is klasse weil er ist einfach wie er ist…
Und ich find das garnicht so schlimm das sie Sequels, Prequels, Remakes, Comic Verfilmungen usw. bringen, da sind schon einige Perlen drunter… Iron Man, Transformers, Star Trek, Watchmen (es hätte nur nich sein müssen das der Blaue Leuchte Typ die ganze Zeit ohne Hose rumläuft)…
Und es gibt ja noch genügend andere gute Filme, die kein Sequel usw. sind… auf Anhieb fallen mir da Wall-E, Oben (3D is echt super bei Animationsfilmen), Tropic Thunder ein…
Und ich glaube ich bin mittlerweile zu Angepasst… ich fand District 9 nämlich grotten Schlecht… das Ende war einfach nur noch Splatter… und in meinen Augen der traurige Versuch in diese Story irgendwie Action einzubringen…
Wie Jokpo schon sagte: “Neue” Sachen sind risikoreich, zumindest in Maßstäben, in denen Filmstudios denken. Lieber auf “Altbewährtes” setzen und es ausschlachten, denn da ist die klingelnde Kasse mehr oder weniger garantiert (wobei es auch da natürlich flops gibt, aber bis diese eintreten hat man in der Regel schön verdient).
Hinzu kommt aber vor allem etwas anderes, nämlich daß letztlich alles schonmal irgendwie dagewesen ist und es nichts wirklich neues gibt. Gibt es denn noch wirklich innovative Storyideen? Ich glaube nicht. Es gibt eigentlich nur die Möglichkeit, daß man die wirklich gute Storyidee, die es schon gab, in ein neues (innovatives?) Setting packt.
So blöd das klingt, aber es paßt ganz gut ein Zitat, daß ich schon vor über 10 Jahren in einem Metal-Magazin gelesen habe. Auf die Frage, ob man denn als Band wirklich sagen könne, daß man was innovatives geschaffen hat, war die Antwort: “Streng genommen nicht. Man kann den Braten halt nicht neu erfinden, aber man kann die Soße dazu variieren.”
Und ich denke mal, daß sich das auf alle “künstlerischen” Ausdrucksformen übertragen läßt. Wenn man lang genug bohrt, dann ist alles schonmal dagewesen. So innovativ es auch sein soll, letztlich sind alles nur Variationen eines festen Grundthemas, was mal mehr und mal weniger gelungen ist.
Und damit schließt sich der Kreis. Ehe ich mich daran versuche, krampfhaft einen “new flavour” zu kreieren, greif ich doch lieber auf bewährte Sachen zurück und bin mir meiner Sache sicher.
Übrigens, heute in der Fernsehvorschau hab ich was gesehen, das wie Arsch auf Eimer zum Thema paßt… Kuckt ihr hier…
Will man nicht inszwischen einige Animes Hollywood verfilmen?
Das wäre für die Leute gut, die a) Die Animes noch nicht kennen und denen b) sowas halt gefällt. xD
Aber ich bezweifle, dass das die Rettung ist…
Ansonsten:
Ich guck auch atm eher älteres, ein bisschen was von Kubrick fehlt mir beispielsweise immernoch xD
@Rincewind
Ich sag nur Dragonball :P
Ich bin ähnlich wie Wyveres vor allem auf Japanische und Koreanische Filme umgestiegen einfach weil es aus dem Hollywood einheitsbrei Heraussticht was dort teilweise rumkommt. Vor allem weil es eben nicht immer ein
“Happy End” gibt. Dieses Jahr gabs bisher nur 9 der micht Fasziniert hat und meine Hoffnung führ Nächstes jahr wäre “Der Hobbit” wenn er es bis dahin in die Kinos Schafft.
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