13 Sep
Web-Meister Choseh hat mir gerade dieses Video zugesteckt, in der YT-Bezeichnung findet sich folgendes:
Dieses Video von der FSA09 ist dem CCC zugesteckt worden. Hintergrund ist, dass der Fahrradfahrer im blauen Hemd Anzeige gegen einen anderen Polizisten erstatten wollte, weil der einen Freund von ihm unter unfreundlichen Umständen (“aggro-zecke trifft aggro-polizist”) festgesetzt wurde.
In dem Video sieht man, wie die Polizisten gegen ihn und diverse unschuldige Passanten handgreiflich werden.
Als MP4 Format isses hier (Rechtsklick, Speichern unter…) zu finden.
P.S.:
Ich weiß nicht genau was ich davon halten soll… weil man nicht wirklich etwas sieht.
24 Kommentare for "Polizei-Brutalität bei der Freiheit-Statt-Angst Demo 2009"
man sieht nix?
typisch diese kack bullen, wie beim fußball ( jaja, die fußballfans sind immer schuld )
man sieht doch dass sich der typ im blauen hemd einfach nur ne nummer aufschreiben will von dem herren in grün oder sonstiges, danach hat er eine sitzen und die anderen auch, und dieses dumme ARSCHLOCH vom bullen, was da blind auf den draufprügelt sollte mal ne anzeige kriegen! was ein dreckiger wichser – aber wie war das? 5000 anzeigen gegen polizisten und 3 wurden als schuldig emfpunden oder so .. irgendwie war da sowas.
typisch
Naja schau dir die Polizisten auch mal an. Die warten doch nur darauf Jemanden zu verprügeln.
Die Polizei von Heute kann man sowieso vergessen. Vor allem da sie jetzt auch noch blaue Uniform tragen müssen :/. Kann ja nur noch bergab gehen.
Zur Verteidigung muss man aber sagen, dass der Job trotzdem sehr an die Psyche geht und vielleicht liegts ja auch daran.
ich sehe das der typ im blauen hemd sich von den polizisten wegbewegt, es wird versucht ihn aufzuhalten und er wird von polizisten zusammengeschlagen, doch weiß ich nicht genau wes vorher passiert ist, wie sich der fahrradfahrer den polizisten gegenüber verhalten hat und was gesagt wurde. ich würde also nicht spontan alle polizisten stereotypisieren und beleidigen. mit sehr hoher wahrscheinlichkeit war es wirklich keine korrekte handlung von denen und so unglaublich dumm und ironisch sowas auf einer demo gegen einen überwachungs und polizeistaat zu tun, dass ich mir gegen die stirn schlagen will aber stattdessen das video an alle möglichen leute weiterverlinkt hab^^ hurra internet!
Objektiv betrachtet. Das Dümmste was ein Polizist je machen kann. Ganz Ehrlich … ich seh einen Passanten der erst mit einem Polizisten Redet. Sich was Aufschreibt und geht. Und dann wirds absurd. :| ich dachte eben an Amerikanische Cops. die Gehen so vor.
Ich freu mich schon auf DAS medienecho -.-
Ganz ehrlich, selbst wenn die Polizisten ihn auffordern zu bleiben, aus welchem Grund auch immer, haben sie kein Recht ihm mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, vor allem da er sich nur wehrt indem er versucht sich frei zu machen. Sehr deutlich zu sehen bei 0:35.
Sowas geht garnicht, einfach verhaften wenn sie meinen, aber Gewalt ist definitiv nicht angebracht.
Hoffentlich wird das Video auch beim Stern/Spiegel und der Bild plötzlich “aufgefunden”.
Die Polizei hat es mehr oder minder provoziert. Man muss sich einfach mal da reindenken:
Da findet eine Großdemonstration gegen Überwachung und den Missbrauch der Instrumentarien des Staates zum unbedingten Machterhalt statt. Gegen 16:00 Uhr starten ca. 20000 Leute zu einem friedlichen 5km-Rundgang durch Berlin. Es gab einige Pfeifen mit Triller-Pfeifen, aber Sprechchöre oder irgendwelches revolutionäres Verhalten war einfach mal nicht vorhanden.
Um kurz nach 18:00 Uhr kommen wir wieder am Potsdamer Platz an, um den mit geschätzten 300 Polizisten an taktisch (un-)klugen Positionen besetzt aufzufinden. Gerade linkerhand nahe den Ständen von FDP/Grüne (rechts der Bühne), wo die Fahrzeuge des Umzuges dann aus der Menge fuhren, waren die Jungs und Mädels in grün sehr konzentriert.
Als einer der ersten Wagen, ein VW-Bus mit freiheitsverherrlichenden Grafittis und Jungle (Ragga? Dancehall?) Beschallung an ihnen vorbeifuhr, muss wohl einer der Mitläufer des Wagens zu schief geguckt haben und es wurden von den Polizisten sofort 2 Leute rausgegriffen, per menschlicher Wand vom Rest der Demonstranten abgeschirmt und weggezerrt.
Daraufhin gings ziemlich schnell. Binnen 30 Sekunden waren ca. 50 Polizisten zusammengestürmt und mind. genausoviele Leute mit schwarzen Kapus und Sonnenbrillen. Zwei Lager standen sich direkt gegenüber und in beiden liefen Videokameras, auf die andere Seite gerichtet. Keine Minute später hieß es bei der Polizei “Helme auf”. Ich stand, schlecht positioniert, 2m hinter der Kampflinie der “Schwarzen”, weil ich mich zu spät wegbewegen wollte.
Tja, so gab es dann die ersten Scharmützel und von der Bühne stotterte der sicher nicht ganz nüchterne Sänger der zweiten Band irgendwas von “Peace und friedlich und so”. Wir sind dann 5-10 Minuten später abgerückt, ebenso wie sich diverse Dutzendschaften der Polizei vom Potsdamer Platz eher in die Seitenstraßen zurückgezogen haben. Den weiteren Verlauf kann ich nicht wiedergeben.
Für mich war das eine provozierte Aktion der Polizei, scheiß auf die paar linken Krawallmacher, die anwesend waren (sicher nicht aus Unwissen über das, was da noch kommen würde). Entweder hatten die Herren den Befehl von oben bisschen Action zu provozieren, um ihre Daseinsberechtigung zu sichern (900 Polizisten waren es, las ich gestern abend) oder die Jungen von der Akademie (die laut einem Freund von der Polizei vorrangig zu solchen Zwecken eingesetzt werden) brauchten mal ein bisschen Praxiserfahrung.
Die Beamten waren einfach mal fehl am Platz und es war mal wieder so eine Situation, wo man sich als jemand, der als Kind gelernt hat, dass einen die Polizei ja vor Unrecht schützt fragt, ob die Polizei inzwischen nicht zum Schutz vor dem Volk eingesetzt wird.
ich hab mir mal das vid in HQ angesehn und da kann man wunderbar sehn das der radfahrer friedlich weg geht und dann kommt von hinten der polizist ziemlich sauer und paar sek später schlägt ein anderer 4-5 mal gegau ins gesicht des radfahers ich frag mich darf die polizei so mit leuten umgehn ich glaub NEIN
Oh mann ich habe gerade ziemliche Assosiationen zu einer dunklen Sache im 20. Jhr. und NEIN ich meine nicht das dritte Reich sondern die DDR. Friedliche Demonstranten, die auch noch etwas in Richtung “Keine Gewalt” fordern werden zusammen geschlagen – von Beamten.
Klar wollte der Kerl vermutlich abhauen oder so, dass geht ja nicht ganz hervor, aber er wurde nicht handgreiflich und dann sehe ich auch nicht ein wieso der harte Ohrpfeigen bekommt, die ihm nen knockback geben….
Spekulationen,
Der fahrradfahre schwankte ganz schön, in meinen augen betrunken.
Also resultiert daraus was?
Die polizei muss davon ausgehen, das er betrunken fahren wird, was sie nicht zulassen können.
Und da er sich nicht freiwillig festsetzen lassen will, kassiert er.
DAS sehe ich …
Sicherlich war das eine überzogene Reaktion der Polizisten, aber hört mir auf mit euren Hassreden.
1. wissen wir nicht was vorher vorgefallen ist
2. die Polizisten stehen bei so ner Aktion die ganze Zeit unter Stress und wenn die dann noch mit solchen Sprechchören von auf sie zu stürmenden Demonstranten provoziert und eingeengt werden ist das sicherlich nicht foerderlich fuer ein friedliches Verhalten der Beamten
(ich weiss, dass in dem Video die Sprechchöre erst nach dem Vorfall beginnen, aber man weiß nicht, was vorher war)
3. Ich war gestern vor Ort und ich habe keinerlei Gewalt von der Polizei erlebt, es handelte sich wenn also eher um schwarze Schafe als um Handeln nach Anordnung.
Außerdem habe ich gehört/gesehen, dass dort auch ein Haufen Antifas war, die natürlich mal wieder nichts anderes als Krawall im Kopf hatten. Also bitte vorsichtig mit solchen vorschnellen Urteilen.
So, nun musste ich nach langer Zeit des stillschweigenden Mitlesens doch mal einen Account hier erstellen um meinen Senf dazu zu geben.
Erstmal die Fakten:
Ein Radfahrer in einem blauen Hemd mit Stift und Notizblock steht zwischen der Knüppelgarde der Polizei, unterhält sich sogar noch mit einem Polizisten und notiert etwas – offenbar also schonmal kein typischer Demo-Randalierer.
Eben jener Mensch schiebt sein Fahrrad und entfernt sich langsam und ruhig ein paar Meter. Flucht, warum auch immer, sieht anders aus.
Ein bisher unbeteiligter dritter Polizist hechtet hinter ihm her und packt ihn unsanft an der Kleidung vorauf der Mann Abwehrbewegungen macht.
Dies wiederum nehmen andere Polizisten zum Anlass ihrem Kollegen zu helfen und knüppeln ihn nieder.
Ein offensichtlich völlig unbeteiligter vierter Passant/Demonatrant wird ebenfalls so heftig geschlagen, dass er blutet.
Eine handvoll weiterer Demonstranten in der Nähe des Geschehens werden ebenfalls unsanft behandelt.
Als Reaktion erklingen Sprechchöre “Keine Gewalt!” und “Wir sind friedlich, was seid ihr!?”
Summarumarum ist hier also festzuhalten, dass es VÖLLIG egal ist, wie besoffen oder beleidigend der Mann im blauen Hemd gegebenenfalls den Polizisten gegenüber war, denn das Verhalten ist dennoch unangemessen und überzogen. Denen, die hier meinen die Beamten in Schutz nehmen zu müssen sei gesagt: Das ist deren Job in solchen (Stress-)Situationen gelassen zu bleiben und auch mal Beleidigungen an sich abprallen zu lassen. Dafür haben sie die Uniform an.
Das dem nicht so ist und leider viel zu oft die falschen Typen in den Polizeidienst aufgenommen werden, nämlich braun-gesinnte Hooligans in Uniform, ist spätestens seit der Veröffentlichung des gehackten Polizei-Forums vor einigen Jahren bekannt.
Wenn hier also jemand schreibt: “Der wird schon irgendwas gemacht haben.” dann sollte er/sie sich meine Zeilen mal durch den Kopf gehen lassen und mal die eine oder andere grössere Demo, vorzugsweise mit Anwesenheit von hamburger oder hessischer Hundertschaften, besuchen um sich ein Bild der Realität zu machen.
Wie schon geschrieben wurde: Man kann nicht alles nachvollziehen, weshalb jegliche negativen Äusserungen (oder: Verallgemeinerungen) über die Polizei unangebrachter Kinderkacke entspricht.
Es ist okay wenn man als Bürger auf sein Recht bestehen möchte, aber ob eine solche Veranstaltung, dessen mögliche Risiken einem klar sein m ü s s e n (z.B. dass sich Unruhestifter unter die friedlichen Demonstranten mischen), sollte man nicht mit soviel Naivität an die “böse Polizei” herantreten. Im Vergleich zu den Demonstranten, die keine verheerenden Absichten pflegen, die Kollegen nämlich einiges mehr unter Spannung, was einem meines Erachtens bewusst sein muss und vollkommen nachvollziehbar ist.
Ein weiteres, lärmendes Video kursiert somit im Netz und verhallt sicherlich schnell wie die vielen anderen auch (ohne es runterspielen zu wollen oder die Betroffenen im Video blöd darstellen zu wollen).
ach wo hab ich sowas schonmal gehört
ahhhja geschichte…1970 war das sowas rum
pander und ice haben einfach recht!
vorallem der erste Poster hat mich zum lachen gebracht
“immer sind es die bösen Fußballfans”
“scheiß bullen”
beide aussagen haben eins gemeinsam, schau mal genau nach!
balnazza du bist ein sehr kluger bursche, ich weiß nur dass die polizisten sehr oft unüberlegt reagieren und vorallem überreagieren!
und kommt mir nicht die stehen unter stress, die werden dafür bezahlt und wurden dafür ausgebildet.
@donots: Wenn Du überwiegend schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht hast dann ist das natürlich bedauerlich, rechtfertigt jedoch nicht dass Du mit solch einer Pauschalisierung vorschreitest und gleichzeitig forderst, dass Polizisten alles und jeden mit Samthandschuhen anfassen – unabhängig davon, was eigentlich vorgefallen ist (das ist dem Video wirklich nicht eindeutig zu entnehmen).
Du meinst deren Ausbildung garantiert, dass mit jeder Person individuell korrekt umgegangen werden kann? Meine These ist, dass es mehr vom gesunden Menschenverstand abhängt. Von beiden Seiten. Aber viele sehen gerne ausschließlich die Uniform um ihr Verhalten zu rechtfertigen, so wie Autofahrer gerne das Auto und nicht den Fahrer sieht.
Was für Scheiße hier produziert wird.
Das ist sowas von egal wie pauschalisiert hier alles wird, der Fahrradfahrer ist weggegangen. Das ist KEIN Grund ihn zu schlagen, ebensowenig die Leute nebendran.
Es gibt nicht einen einzigen Grund außer Notwehr, und dannach sah es definitiv nicht aus, das sollte jedem klar sein
@Shadowgurke: Ich rechtfertige nichtmal die Tat der Polizisten, nur um es mal kurz angemerkt zu haben ;)
Nein, Pauschalisierung ist Gift. In diesem Fall für andere Polizisten, die ihren Beruf völlig korrekt und mit bestem Gewissen ausüben. Selten werden Leute dafür gelobt, wenn sie etwas richtig machen – sowas ist dann selbstverständlich. Aber WEHE, wenn nicht (siehe diverse, kleingeistige Comments hier).
Und es ist interessant, dass Du jegliche Vorkommnisse, BEVOR der Fahrradfahrer sich entfernen wollte, völlig außer acht lässt. Sich etwas so formen damit es der Pauschalisierung zugute kommt hilft niemanden weiter.
Die Vorkommnisse VOR dem Vorfall sind ausführlich dokumentiert, durch Augenzeugenberichte und eine weitere Videoaufnahme:
http://blog.fefe.de/?ts=b452c21a
http://www.piksa.info/blog/2009/09/13/aufruf-nach-polizeigewalt-bei-der-fsa09-informiert-die-medien/
Einfach mal recherchieren oder die Klappe halten.
Übrigens ist es nicht nachvollziehbar, dass wenn die Polizei immer richtig handelt, sowas von Nöten ist:
http://daserste.ndr.de/panorama/media/panx110.html
Ich merk schon, ist hier nicht die richtige Plattform dafür. Ich habe mich nicht so weit aus dem Fenster gelehnt und gesagt, dass die Polizei immer richtig handelt – aber hier wird von einigen Seiten zuviel aufgeblasen. Die gesunde Distanz aus der man Situationen und Vorfälle betrachten soll wird von Polizisten gefordert, fehlt aber gefühlt mindestens genauso auf Seite derer, die es einfordern.
Heftig@Gurista
Distanz zu fordern ist bei sowas besonders schwierig.
Als erstes ist man wütend, weil sowas überhaupt passieren kann. Wenn die anderen Polizisten sowas verteidigen, dann ist das in erster Linie erstmal falsch.
So kann man durchaus sagen, dass ALLE Polizisten in dem Video falsch gehandelt haben, da niemand eingesprungen ist
Es wurde nie von jedem einzelnen Polizisten gesprochen, es geht rein um die Tat hier, alles andere hab ich auch nicht gemeint.
Panorama ist keine ernsthafte Quelle.
Entweder man steht zu seinen Quellen, oder man ist gegen sie. Wer aber gegen Killerspiele so recherschiert, der wirds auch sonst nicht besser machen ;)
Ich muss ehrlich zugeben, dass mir einige der Verallgemeinerungen hier ebenfalls sauer aufstoßen. Nicht alle Polizisten sind Schläger, Brutalos oder Machtmenschen.
Aber dieser hier hat DEFINITIV falsch gehandelt. Selbst wenn man davon ausgeht, dass er einen Grund hatte den Radfahrer auf/festzuhalten gibt es mindestens eine halbes dutzend Möglichkeiten das zu tun ohne dabei eine Faust in ein Gesicht zu rammen. (Noch dazu ist der Polizist eigentlich für sowas ausgebildet, der Radfahrer wahrscheinlich nicht; was es für den Polizisten noch einfacher machen sollte…)
Zu Gute halten muss man den Grünen ihren raschen Rückzug, als sich die Sprechchöre versammelt haben… die Situation hätte leicht richtig eskalieren können…
Und als provozierende Frage zum Schluss: Wie sähen unsere (ich schließe mich ein) Reaktionen auf dieses Video aus, wenn das ganze auf einer NPD/Nazi Demo stattgefunden und braune Demonstranten betroffen hätte?
Kommentar hinterlassen