2 Sep
Der Personenschutz würdigt mich keines Blickes, als ich das Gebäude betrete. Niemand will den Presseausweis sehen, den ich nicht habe, niemand möchte meine Kamera untersuchen, niemand will Fragen stellen, ob ich böses im Schilde führe. Stattdessen fängt mich eine freundliche Dame ab.
Von welcher Zeitung ich denn sei, will sie wissen und ich bin ehrlich: von gar keiner. Heute bin ich zu meinem privaten Vergnügen hier. Sie will mich trotzdem am Presse-Tisch direkt neben der Ministerin sehen und je länger ich dort schließlich bei Orangensaft und CDU-Schreibblöcken sitze, verstehe ich auch, warum: von der Presse ist bis 18 Uhr noch niemand eingetroffen. Und Frau von der Leyen soll wohl nicht denken, ihre Gegenwart ließe das Hamburger Medienumland komplett kalt.
Es gibt wenige Artikel zu denen ich nichts sagen muss, das ist einer davon.
Quelle: maltehuebner.com
Schlagworte: Internetsperren, Politik, Politik und Gesellschaft, Stasi 2.0
4 Kommentare for "Internetsperren: Eine alte Frau weint…"
Habs mir gerade durchgelesen, echt interessanter und guter artikel.
[...] eine alte Frau weint” – Malte Hübner (via ZachSeinBlog) „Ihr Jungs werdet keinen Unfug machen, oder?“ Wir wollten eigentlich wissen, wo wir unsere [...]
Da wohne ich ^^ und ich sach noch am Tag zuvor hoffentlich macht die irgendjemand nass ;D … ich wollt eigendlich hin habs aber vergessen
Ich fühle mich von der Frau persönlich angegriffen. Sie bezeichnet mein Land, Dänemark, als rückständiges Land in Sachen Technologie und Informatik. Da ich zur deutschen Minderheit in Dänemark gehöre, finde ich es abartig was sie in Deutschland versucht.
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