13 Mrz
Einen Tag nach dem Blutbad in Winnenden mit 16 Toten hat das Amtsgericht Halberstadt in Sachsen-Anhalt einen 22-Jährigen zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der junge Mann drohte am Donnerstag per Notruf einen Amoklauf an seiner Berufsschule an, um wegen des Polizeieinsatzes schulfrei zu bekommen.
Das ist das Problem mit den Amokläufen, es trifft immer die Falschen.
Ja ich weiß! Ich bin ja schon still! Ich weiß über sowas mach man keine Witze. Aber was zum Geier? Wie beschränkt muss man sein, um nach so einer Tragödie ‘aus Jux’ einen Amoklauf anzukündigen? Was für eine Berufsschule soll das bitteschön gewesen sein? Das Clown-College? Wie kann ein 22-Jähriger Mensch derart unterbelichtet sein, dass er glaubt es sei eine gute Idee ist einen Amoklauf anzukündigen und das auch noch am besten vom heimischen Telefonanschlus aus. Himmel, so stoned könnte ich ja noch nicht mal sein. Setzen Sechs. Und bitte gleich zu den anderen Real-Life-Fails, mit in die “Soylent Grün“-Reihe beim Arbeitsamt anstellen, Danke.
Nur sieben Stunden später fand er sich auf der Anklagebank wieder, weil die Polizei den Anrufer schnell ermittelte und die Justiz sich zu einem beschleunigten Verfahren entschloss. Das Amtsgericht verurteilte den 22-Jährigen unter anderem wegen Vortäuschens einer Straftat und Missbrauchs des Notrufs, wie ein Sprecher mitteilte. Das Urteil ist rechtskräftig.
Trittbrettfahrer sind eine mir völlig unverständliche und meiner Meinung nach auch absolut überflüssige Form des menschlichen Lebens. So dass ich in diesem Fall – und nur in diesem – die dort angewendete Schnell-Justiz begrüße. Wenn man die Höhe des IQs bedenkt, den eine Person besitzen muss um auf solche Ideen zu kommen – also irgendwo zwischen einem Broccoli und einer drei Tage alten Käsepizza – stelle ich mir vor, dass so eine Verhandlung tatsächlich abläuft wie bei Richterin Barbara Slaanesh…. äh… diese TV-Richterin halt. Mit der Ausnahme, dass sich alle Beteiligten, bis auf den Angeklagten, sich die Einführung der Prügelstrafe herbeiwünschen.
In Baden-Württemberg hielten Trittbrettfahrer die Polizei in Atem. Es habe zahlreiche Amok- oder Bombendrohungen gegeben, berichtete Landespolizeipräsident Erwin Hetger in Winnenden. In Freiburg wurde eine Schule nach einer Bombendrohung geräumt. In Schramberg nahm die Polizei einen 16-Jährigen fest, nachdem er einen Amoklauf an seiner Berufsschule angekündigt hatte.Weitere Drohungen gab es laut Hetger in Pforzheim, im Raum Stuttgart, in Ulm, Metzingen und Esslingen. Alle Schulen würden verstärkt von der Polizei beobachtet. Kultusminister Helmut Rau (CDU) warnte, Amok-Drohungen seien keine 2Dumme-Jungen-Streiche”.
An dieser Stelle Gratulation an Schramberg, Pforzheim, den Raum Stuttgart, Ulm, Metzlingen und Esslingen – Ihr regionaler Durchschnitts-IQ ist heute um ca. 15 gesunken.
Der 16-Jährige aus Schramberg hatte noch am Tag des Amoklaufs in Winnenden einen Brief an einen Mitschüler geschrieben und angekündigt, er werde an seiner Berufsschule Amok laufen. Der 16-Jährige sei am Donnerstagmorgen festgenommen worden und habe die Tat gestanden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Ermittler gehen aber davon aus, dass der Schüler nicht wirklich zu dem Amoklauf entschlossen war.
…und beschlossen hoffentlich, ihm eine Jugendstrafe zu ersparen und ihn stattdessen einfach so lange mit dem Kopf auf die Tischplatte zu schlagen, bis – was auch immer in seinem Hirn verkantet war – wieder in die richtige Position zurückschnappte.
Als einfachen Scherz hat ein 20-Jähriger seine Amokdrohung gegen eine Schule in Esslingen gerechtfertigt.
Ich bin dafür, dass sich Leute die ein derartiges Humorverständnis aufweisen sich bitte nicht weiter vermehren sollten. Es sei denn wir beschließen allesamt auf einmal, dass Eugenik wieder eine tolle Sache ist und wir ganz dringend eine Menschengattung brauchen, die unter unseren Spülbecken lebt und für uns den Müll trennt.
In Ulm sicherten Polizisten eine Schule, nachdem ein 18-Jähriger gegenüber Mitschülern von seiner “Todesliste” gesprochen hatte. Nach ersten Ermittlungen stufte die Polizei den Vorgang als Wichtigtuerei ein.
Auf der anderen Seite würde ich eine Einkaufsliste auch nicht anders benennen, wenn dort die Inkontinenz-Windeln meiner Großmutter drauf stünden.
Schlagworte: Amoklauf
3 Kommentare for "Amoklauf: Trittbrettfahrer"
Slaanesh? Warhammer? Und du willst mit HdRO anfangen? Schäm dich! :>
WAR macht Laune, gibt Trial Keys. Wollte ich dir eh mal empfehlen, da dir WoW ja langweilig geworden ist. Hatte bisher nur keine Lust mich dafür zu registrieren ;)
http://www.war-europe.com/
So ich markier mir den Tag mal im Kalender^^
Ich liebe deine Art Dinge zu kommentieren!
Und irgendwie komme ich nicht umhin deinen Blog zu lesen,
auch wenn ich eigentlich wichtigeres zu tun hab…
das mitm slaanesh is lustig xD
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