Folgende Punkte haben sich unter anderem ergeben:

  • Der Täter hatte einem Internetbekannten in einem Chat in der Nacht vor der Tat den Amoklauf angekündigt.
    In der Ankündigung sprach der Täter davon, dass niemand sein Potential erkenne und er am folgenden Tag an der Schule mal “richtig schön grillen” wollte. Er beendete die Konversation damit, dass es alles nur ein Spaß sei.

    Die Ankündigung hat sich als vermutliche Fälschung herausgestellt.
  • Der Internetbekannte nahm das aber nicht ernst.
  • Der Schütze hat über 200 Schuss Munition mitgenommen, er hat davon knapp über 100 verschossen.
  • Der Täter befand sich seit 2008 in psychatrischer Behandlung, brach aber die Therapie ab. Hierbei handelte es sich um 5 Behandlungen, die er dann aber nicht weitergeführt hat.
  • Der Schüler war zumindest Gastschütze im Schützenverein des Vaters, es ist unklar ob er auch Mitglied war.
  • Ca. 4600 Schuss befanden sich im Waffentresor des Vaters.
  • Gegen den Vater wird (wegen Fahrlässigkeit) ermittelt.
  • Es gab bis jetzt drei oder mehr Trittbrettfahrer die ebenfalls Amokläufe angekündigt haben, die jeweiligen Schulen wurden zum Teil evakuiert.
  • Die Polizei bestreift verstärkt diverse Schulen.
  • Der Täter war nicht sozial isoliert.
  • Der Täter ist im Elternhaus aufgewachsen.
  • Er hat Kraftsport betrieben als auch oft vor dem Computer gesessen, er spielte gern Tischtennis.
  • Es gab keine Vorstrafen und gab abseits von der Ankündiigung keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden Amoklauf oder eine ‘Amok-Neigung’.
  • Es läuft eine Diskussion über schärfere Waffengesetze und den Verbot von Gewaltspielen.
  • Das Tatmotiv ist immer noch weitestgehend unklar.

Also ‘let me get this straight’ der Kerl leidete unter Depressionen und war deswegen in Behaldung, hat das aber abgebrochen. Sein Vater hatte genug Munition für die herannahende Zombieapocalypse im Panzerschrank und… ja Gewaltspiele sind schuld.